Feeds:
Artikel
Kommentare

Seltsam ist das

… wenn ich eine Bewerbung online verschicke und kurz darauf die Nachricht „User unknown“ bekomme.
Nochmal alles kontrolliert, aber: alles richtig, keine Vertipper darin. Daran kanns nicht liegen.

Na gut, vielleicht hat sich da einer in der Ausschreibung mit der Mailadresse vertippt. Passiert.
Schicke ich das Ding halt doch per Post raus, auch wenn ich eigentlich genau diesen ganzen Papierwust, der damit einhergeht, vermeiden wollte.

Mal sehen, ob die dann auch zurück kommt, mit dem Stempel „Empfänger unbekannt“.

Vorbereitungen

Die Lebkuchen – eigentlich steht über dem Rezept ja „Honigkuchen“, bei mir heißen sie aber nun mal seit Jahren Lebkuchen, ist eben so – sind fertig und liegen mit einer Apfelhälfte (Großmuttertrick) in der Dose zum Durchziehen. Völlig schmucklos dieses Jahr, denn ich hatte vergessen, die Mandeln zu kaufen und als der Teig fertig war, war es Samstagabend und der Teig wollte verbacken werden.

Heute Morgen nun den Teig für die Ingwerkekse angesetzt, ebenfalls ein Klassiker der Zimtapfelschen Weihnachtsbäckerei. Fein gehackter kandierter Ingwer gehört hier in den Teig, die Packung enthält aber regelmäßig deutlich mehr kandierten Ingwer als ich auch für die dreifache Rezeptmenge brauche. Früher, da war das kein Problem. In der alten Heimat, da gab es den ingwersüchtigen Mann einer Freundin, an den ich regelmäßig jedes Jahr nach dem Plätzchenbacken meinen restlichen kandierten Ingwer abgeben konnte. Aber nun wohne ich erstens zu weit weg und sind die beiden zweitens leider auch gar nicht mehr zusammen, wohin also mit den Ingwerresten? (Ingwersüchtige Kieler bitte melden!)

Der Teig ruht nun also schon eine Weile im Kühlschrank und wartet darauf, ausgerollt und vierecksweise aufs Backblech befördert zu werden. Da kommt mir, angeregt durch Frau Orchestermusikerin, die Idee, mich beim Ausrollen vom Weihnachtsoratorium begleiten zu lassen.
Als ich eben die CD im Schrank gefunden habe und die Anlage einschalten will, da steht plötzlich der Mann hinter mit: Was machst du da? Ich muss jetzt Fußball gucken, mein FC spielt gleich!

Waah! Na toll! Danke, Te-Komm, für dieses tolle Lockangebot dieses Wochenende… (Gestern in der Innenstadt stand im Magentaladen ein Fernseher mit ein paar Sesseln davor, ein paar ganz pfiffige Fußballfans saßen da mit ihrem vom Weihnachtsmarkt vor der Tür geholten Glühwein)

Jetzt darf ich also, bevor ich mit den Keksen anfangen darf, mal eben ganz fix (sind ja auch nur drei CDs) das Oratorium auf meinen Rechner laden und auf den iPod transferieren, damit ich es dann in der Küche hören kann. Prima. Zwei CDs haben wir inzwischen auch schon geschafft…

Matt?!?!?!?!?

Was hast du nun schon wieder kaputtgespielt, das ich in sämtlichen WordPress-Blogs, die ich besuche, nur noch Artikel angezeigt bekomme, die am 2. eines jeden Monats veröffentlicht worden sind?

Oder war ich das? Ich hab doch gar nichts gemacht!

EDIT: Jetzt sehe ich wieder alles. Dafür schneit es jetzt. Ich habe aber nirgendwo eingestellt, das es schneien soll! Himmelnocheins!

Immer, immer wieder diese Post!

Da hat die liebe Tonari wärend ihres USA-Urlaubs im November gleich zwei Postkarten an mich abgeschickt, eine gleich am Anfang der Reise, eine zweite dann, weil die erste im Gegensatz zu allen anderen Karten immer noch nicht eingetroffen war, nochmal am Ende der Reise. Und was soll ich sagen? Keine davon, nicht eine einzige ist bisher in unserem Briefkasten gelandet. Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu!

Also entweder, irgendjemand mit dem Namen Cinnamon-Apple in

Kiel, Franklin, Missouri 63068 oder in
Kiel, Manitowoc, Wisconsin 53042 oder in
Kiel, Lake of the Woods, Minnesota oder in
Kiel, North Las Vegas, Clark, Nevada 89030

freut sich jetzt über meine beiden Postkarten.

Oder unsere derzeitige Briefträgerin – eine sehr freundlich wirkende junge Frau, aber der äußere Eindruck kann ja täuschen – sitzt abends immer auf ihrer Couch und freut sich über den Blick auf ihre komplett mit Amerika-Postkarten tapezierte Wohnzimmerwand.

Advent

Frau Landgeflüster wollte gern einen Blick in fremde Wohnzimmer wagen, um die dortige Weihnachtsdeko in Augenschein zu nehmen. Daher hier ein Blick auf meinen gestern Abend fertiggestellten Adventskranz, der schon ungeduldig auf seinen morgigen Einsatz wartet:

Advent, Advent, noch kein Lichtlein brennt...

Als ich einen sehr ähnlich dekorierten Kranz in einem Blumengeschäft sah, echauffierte ich mich noch sehr über den Preis. Wenn ich aber mal so überschlage, was ich hier für Korpus, Kerzen und Deko ausgegeben habe, dann … hätte ich genausogut selbigen Kranz kaufen können. Immerhin, Deko war noch ein bißchen vom letzten Jahr da und lässt sich auch größtenteils wiederverwerten. Und selbstgemacht ist doch sowieso viel schöner!

Ebenfalls auf seinen Einsatz beim morgigen Adventskaffeetrinken wartet dieser bereits sehr lecker duftende Rotweinkuchen nach dem Rezept von Frau Feronia hier irgendwo aus der Nachbarschaft. Leicht abgewandelt – Kranz- statt Kastenform – und noch ohne Glasur, dazu ist ihm noch etwas zu warm.

Einen schönen 1. Advent wünscht

Frau Zimtapfel

Autschn

Neulich war ich etwas betrübt. Der Mann hatte Geburtstag und ich hatte kein Geschenk für ihn. Ihm war nichts eingefallen, was er sich hätte wünschen wollen und mir war – außer dem obligatorischen Riesenhefebrötchen Kuchen aus meinem Backofen – nichts eingefallen, womit ich ihm noch eine Freude machen könnte. Jedenfalls nichts, was innerhalb meines derzeitigen Finanzrahmens gelegen hätte.
Also gab es halt nur den Kuchen, einen hübschen Blumenstrauß und einen Nudelsalat sowie viel Vorbereitungshilfe für das gesellige Beisammensein am Abend. Aber eben kein richtiges Geschenk. Und ich finde, Geschenke gehören zum Geburtstag einfach dazu, genauso wie zu Weihnachten, ich bin absolut kein Freund von „wir schenken uns aber nichts“.

Dann jedoch, am Montag nach dem Geburtstag, stolperte ich aus einem Gebäude in der Kieler Innenstadt, in dem ich soeben einen Termin gehabt hatte, stolperte über die Straße, und da, auf dem Grünstreifen, der die beiden Fahrtrichtungen trennt, da sah ich es. Ein Plakat.

René Marik! In Kiel! Am 25. November!

Das ist es! dachte ich. Oder besser: Das wäre es. Wenn es noch Karten gäbe. Gibt aber bestimmt keine mehr. Beim letzten Mal gab es schon einen Monat vorher keine mehr, wieso sollte es also jetzt 10 Tage vorher noch welche geben? Ok, die etwas größere Location könnte eventuell ein Grund sein.
Dennoch humpelte ich so schnell mich mein zerschrammeltes und das andere Knie trugen zur Kartenvorverkaufsstelle und fragte nach. Und Heureka! es gab noch einige wenige freie Plätze! Zwar nur noch in der allerhintersten Reihe bzw. ganz oben auf dem Rang – die Schnurrbarthaare des kleinen Maulwurfs werden wir also nicht erkennen, dem Eisbären nicht in die Nasenlöcher sehen können – , aber es gab welche. Also griff ich zu und kaufte.
Als es ans Bezahlen ging – ich wie meistens mit Karte – herrschte im Geschäft gerade ein wenig Chaos, es ging gelinde gesagt ein wenig drunter und drüber. Die Dame, die mich zuerst bedient hatte, reichte meine Karten weiter an die Kollegin mit dem EC-Gerät, sagte mir, das diese gleich kassieren würde und verabschiedete sich. Die EC-Dame kassierte zuerst noch bei einer anderen Kundin ab, was etwas mehr Zeit in Anspruch nahm, da diese sich offenbar gleich für mehrere Veranstaltungen mit Karten eindeckte. Schließlich war sie fertig, packte ihre Kartensammlung ein und entschwand.

Die EC-Dame wandte sich also mir zu, fragte, um welche Karten es bei mir ginge – René Marik, aha – und fing hektisch an zu suchen. Wo sind denn die Karten jetzt, die Kollegin hat sie mir doch eben hier hingelegt, ohje, die hab ich doch hoffentlich nicht der Kundin vor Ihnen mit eingepackt, die hatte ja soviele verschiedene Sachen…

Ich: Panik! Himmelhergottnochmal, das darf doch wohl nicht wahr sein, das kann doch nicht sein, das diese Trulla Ziege gnädige Frau da einfach mit meinen René Marik-Karten abhaut! Haltet sie auf! Diebin!

Tatsächlich war die andere Kundin noch gar nicht weit gekommen, weiter vorne im Geschäft besah sie sich noch einen Prospektständer, wollte aber gerade zur Tür hinaus, als sie vom Verkaufspersonal gestellt wurde. Man müsse nochmal was bei ihren Karten nachsehen, es könnte sein, das man ihr was falsches eingepackt habe. Madame zeigte sich verständig und gewährte einen Blick in ihren Kartenpacken, doch – kein René Marik! Daraufhin entschwand sie.

Noch konnte ich die ganze Aktion von ihrer komischen Seite sehen, aber kurz unter der Oberfläche fing es schon langsam an, zornig zu brodeln, was, wenn meine Karten nicht mehr auftauchen würden? Sicher, ich hatte sie noch nicht bezahlt, aber ich wollte! Und es waren ja schließlich die so gut wie letzten! Meine!

Doch da rief plötzlich die erste Kollegin von hinterm Verkauftresen her: Hier! Hier sind sie doch! Da, wo ich sie hingelegt habe!

Uff! Da haben wir ja alle nochmal Glück gehabt!

Der Mann freute sich denn auch sehr über das verspätete Geburtstagsgeschenk und so werden wir uns heute abend von ganz weit weg den kleinen Maulwurf, den Frosch und den Eisbären besehen.

Und jetzt alle zusammen: Autschn!

…sind hier übrigens Pink und Schwarz.

Das moderne Knie! - Haben Sie etwa noch keins?

Zum zerschrammelten Knie trägt die moderne Frau von heute einen reichlich verspannten Nacken…

Fast-Atari

„Juhuu, du hast das Atari-Zeichen im Nacken!“ jubelte der Mann, als er meiner angesichtig wurde. Naja, fast. Da war aber auch der untere Teil vom Pulli verdeckt.

Statusmeldung

Das Knie ist übrigens hin. Futsch. Genauergesagt der Knorpel. Nach einem Besuch beim Arzt, einer Überweisung zum Orthopäden, von dort einer Überweisung zum MRT und einem weiteren Besuch beim Orthopäden zur Verkündigung der Diagnose steht das fest.  Es ist futsch in einer Art und Weise, bei der man nichts reparieren, sondern nur operativ Schadensbegrenzung betreiben kann. Normale Verschleißerscheinung, in meinem Fall eben ziemlich früh und ziemlich heftig. Der im übrigen ziemlich unsympathische Orthopäde wurde auch nicht müde, mir wiederholt zu erzählen, das ich ja noch keine 80 sei. Ach was. Die OP macht dann auch ein mir als sehr viel kompetenter empfohlener Kollege. Leider erst Ende Januar.

Seitdem ich die Diagnose habe und weil sich die Beschwerden mittlerweile als so gut wie-Dauerzustand erwiesen haben, falle ich immer wieder von einem Zustand in den anderen:

Panik, das es durch die OP nur geringfügig oder gar nicht besser wird und ich nie wieder richtig laufen, rennen, wandern, treppensteigen, radfahren, kurz, mich bewegen können werde. Geschichten von anderen Kniegeschädigten, die inzwischen wieder wie junge Rehe durchs Leben hüpfen sind in den Kommentaren sehr willkommen!

Panik, in dem Zeitraum bis zur OP – noch über zwei Monate! – durch mein tagtägliches Leben und die dazugehörigen Bewegungen den Schaden noch zu verschlimmern.
Auf meine Fragen, was ich bis dahin tun bzw. lassen sollte, um nicht noch mehr kaputtzumachen, sagte der Orthopäde nur: Sie sind ja noch keine 80, da würde ich Ihnen die OP doch sehr empfehlen. – Ja, aber wie sollte ich mich bis dahin verhalten? – Sie sind noch keine 80…
Letztendlich führte das dazu, das ich am gleichen Tag noch ziemlich aufgelöst meinen Hausarzt aufsuchte, der mir bei diesen Fragen dann wenigstens weiterhelfen konnte. Möglichst wenig Beugebelastungen (Treppensteigen u.ä.), möglichst wenig schwere Lasten durch die Gegend tragen, geradeaus laufen ist aber relativ unbedenklich, solange ich dabei keine Beschwerden habe. Hätte mir das der Orthopäde nicht auch einfach sagen können? Wie gesagt, die OP macht dann ein anderer.

Panik, dass das zweite Knie bald die gleiche Grätsche macht. Es ist schließlich aus demselben Genschlamm gebaut, genauso alt und trägt seit Jahren das gleiche Gewicht duch die Welt wie das erste. Zudem verlagere ich zur Zeit, um das kaputte Knie zu schonen, sehr häufig das Gewicht auf das noch nicht so kaputte.

Natürlich auch Panik, das bei der OP irgendwas schiefgehen könnte. Man hört ja immer so viel. Überhaupt, so eine OP… Ich muss dazusagen, ich bin in meinem ganzen Leben noch nie operiert worden. Ich habe, ausgenommen die ersten Tage meines Lebens, noch nie im Krankenhaus gelegen. Und habe jetzt vor beidem eine ziemliche Angst. Und was Krankenhäuser angeht ohnehin seit diesem Jahr ein mittelschweres Trauma.

Angst vor Spritzen. Hatte ich immer schon. Nicht vor den Nadeln übrigens, Blut abnehmen ist bei mir gar kein Problem, ich darf nur nicht hinsehen. Aber Spritzen, bei denen etwas reingespritzt wird, die finde ich irgendwie ganz schlimm, unangenehm, ekelhaft, schmerzhaft. Und ich habe mal gehört, nein, schon mehrfach gehört, nein, sogar schon mitbekommen, das es nach solchen OPs täglicher Thrombosespritzen bedarf. Die man sich auch noch selbst geben muss, wenn die Klinik einen nach einem Tag stationärem Aufenthalt heimschickt. Ok, ich habe hier einen ausgebildeten Sanitäter im Hause, der sowas vermutlich ziemlich gut kann, aber dennoch. Spritzen!

Angst, meinen kleinen Aushilfsjob, das einzig sinnvolle, das ich derzeit zu tun habe (abgesehen davon, das ich das Geld auch gut brauchen kann), der aber leider phasenweise mit unumgänglichem Treppensteigen verbunden ist, vorerst nicht mehr zu schaffen und so dort irgendwann vielleicht nicht mehr gebraucht zu werden.

Überhaupt so ein Gefühl von Gelähmtsein, von Eingesperrtsein, weil ich, je nachdem, wie stark die Schmerzen gerade sind, versuche, Belastungen nach Möglichkeit zu vermeiden und bei allen Dingen, die so zu besorgen und zu erledigen sind, überlege, was davon jetzt wirklich wichtig und dringend ist und was vielleicht erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben werden kann. Lieber nicht zuviel unterwegs sein, lieber das Knie schonen.

Dazwischen immer mal wieder das Aufflackern der Hoffnung, das nach der OP die Beschwerden weitgehend weg sind und ich wieder alles machen kann: laufen, rennen, tanzen, radfahren, wandern, treppensteigen, auf Bäume klettern… Geschichten von nach Knorpelglättungen wieder fröhlich umherspringenden jungen Rehen bitte in die Kommentare.

Und Dankbarkeit, eine Freundin in der Nachbarschaft zu haben, die Physiotherapeutin ist und mir hilft, das Knie mit hübschen bunten Klebebändern verziert einigermaßen unbeschadet – soweit davon noch die Rede sein kann -  über die Zeit bis zur OP zu bringen.

Aber auch Angst, ab jetzt auch so eine Neverending Story mit dem Knie zu erleben wie sie.

Gut, wenn dieses Jahr endlich vorbei ist. Das nächste muss einfach besser werden.

Lieblingswiederweg

Die Welt ist gegen mich!

Hatte ich gerade erst vor kurzem ein ganz neues Lieblings für mich entdeckt, so ist dieses nun schon wieder von der Bildfläche verschwunden. Weg. Aus dem Sortiment genommen. Wegen mangelnder Nachfrage.

Grmpf! Sowas passiert mir immer!

Katastrophe

Ich werde wohl das Bloggen aufgeben müssen. Auch das Chatten, das Mailen, das Internet an sich.

Warum?

Heute ist so ein Tag zum auf dem Sofa rumgammeln. Und nichts anderes tue ich. Lesen, fernsehen, mit dem Schleppi rumspielen, mich durch die Blogs lesen, hier und da meinen Senf dazugeben…

Und da merkte ich es plötzlich: Kaputt! Mein Schleppi hat einen Riss im Gehäuse! Katastrophe!

kaputt1

Sieht man kaum? Ha! Hier nochmal deutlicher:

kaputt2

Futsch. Völlig hin. Dabei ist es doch erst anderthalb Jahre alt! Heulschluchz.

(Weiß irgendjemand, wie man sowas vernünftig kleben kann?)

Ältere Artikel »