Wir hatten ja schon nicht mehr so recht daran geglaubt, aber nun ist es doch noch hier angekommen: Das Wiesel. Lange hat es für den Weg gebraucht, hat so einige Irrungen und Wirrungen hinter sich, zuletzt sollte mithilfe des unschuldigen Wiesels gar ein großangelegter Versicherungsbetrug abgewickelt werden. Aber so braucht man dem Wiesel ja mal gar nicht zu kommen.
Nun hat es also den Rest der Wegstrecke zurückgelegt, als wir heute nachmittag nachhause kamen, lag das Wiesel etwas struppig, vollkommen erschöpft, aber mit einem recht zufriedenen Grinsen vor der Wohnungstür. Wie es hergekommen ist, darüber wollte es sich nicht so klar äußern, aber es ließ durchblicken, es habe auf der Überfahrt über den Kanal das Steuerrad des Adlers in der Hand gehabt. Na, wer’s glaubt!
Und Präsente hatte das Wiesel dabei! Feine, biologisch angebaute Gemüsebrühe im Nachfüllpack, diverse Süßwaren, eine Jonny Cash-DVD und, man glaubt es kaum, ein Modell des Schiffs mit den grünen Segeln! Das Wiesel scheint ein langjähriger, aufmerksamer Leser meines Blogs zu sein, wie sonst sollte es wissen, das dieses Schiff, genauer gesagt dessen dreckelige Fälschung, die ohne Segel die Weltmeere durchkreuzt, mich nun schon mehrfach gelinkt hat?
Nun stellt sich das Wiesel, entgegen allen anderslautenden Behauptungen, die es als dreist und verfressen hinstellen wollen, bisher als ein äußerst höflicher und hilfsbereiter Gast dar. Eigentlich will es ja hier oben an der Ostsee Urlaub machen. Doch wie das Schicksal so spielt, das Wetter ist vorerst alles andere als urlaubig. Also bleiben wir heute erstmal zuhause. Und, ob ihr es glaubt oder nicht, liebe Leser, das Wiesel packt richtig mit an! Hier ist es zu sehen, wie es die Waschmaschine bewacht.
Nicht, das da was aus- oder einläuft! Man weiß ja nie! Ein echtes Waschwiesel, dieses Wiesel.
Später geht es mir dann sehr hilfreich dabei zur Hand, als ich das Fenster im Schlafzimmer für die geplanten neuen Vorhänge ausmessen will.
Blöd nur, das ich die Wieselschrift nicht so recht entziffern kann… Kann mir da irgendjemand helfen?
Nicht?
Muss ich es wohl später doch nochmal allein nachmessen.
Mal schauen, ob das Wetter morgen besser wird und ich das Wiesel an den Strand schicken kann. Muss gleich mal nachsehen, ob es eigentlich eine Sonnenbrille dabei hat. Wenn nicht, müssen wir ihm eine besorgen. Mit Sonnencreme können wir ja notfalls noch aushelfen.
Und falls das Wetter so bescheiden bleibt, nun ja, dann haben wir auch noch ein paar andere Ideen für die Wieselfreizeitgestaltung in Petto.






Ui, hat es das Wiesel also doch noch geschafft! Sehr schön!
Und es scheint Dich zu mögen – Hausarbeiten hat es bei mir noch nie gemacht.
Welchen Lichtschutzfaktor braucht ein Wiesel denn?
Übrigens: Länge 2,40, Breite 3,00
Frau WdW, sie können Wieselschrift lesen? Erstaunlich.
Wobei – ich glaube ja, da steht 5 Kg lang und 30 Liter breit. Mit Mathe und Maßeinheiten hat es das Wiesel nicht so.
Und, mit Verlaub, Herr Silencer, Ihr Wiesel hat schon ‘ne ganz schöne Sauklaue. Auf Schönschrift wird bei Ihnen daheim wohl nicht so geachtet?
Der Silencer weiss aber IMMA alles besser (schmollt). Dann besorgen SIE doch der Frau Zimtapfel 50 kg und 30 Liter Gardinen, so!
Ich kann da auch danebenliegen – meine eigene Handschrift ist noch schlimmer als die des W., oft kann ich die slesbt nicht lesen. Vielleicht hätte ich Arzt werden sollen.
Regelmäßig treibe ich bspw. Handschriftenerkennungsprogramme in den Wahnsinn. Die werfen nur einen Blick auf meine Sauklaue, sagen „Jo, des Erkenn ich, des is a Handschrift“, dann machen sie piep und explodieren.
Daher, liebe WdW, kann es durchaus sein das SIE richtigliegen. Ausnahmsweisel.
[...] B-Movies gesichtet. Dann riss es aus und war lange Zeit verschollen. Nun lauscht es endlich den Nordworten in [...]
Oh nein!!! Du hast das wiesel mit Deinem Wäschewaschzwang infiziert!!!!!!!
Keine Sorge, Katha, das geht bei 90 Grad raus
lol