Wenn ich einen Monat lang fein säuberlich darüber Buch geführt habe, an welchen Tagen uns die gelbe Post hier nachweislich vernachlässigt hat, an welchen Tagen wir definitiv etwas hätten im Briefkasten haben müssen aber nicht hatten und dafür selbiger Briefkasten einen oder zwei Tage später aus allen Nähten platzte ob der unzähligen Umschläge, die er dann alle auf einmal aufnehmen musste, und wenn ich dann wieder einmal bei der Servicenummer des Ladens vorspreche um dieses Thema dort einmal ganz freundlich zur Sprache zu bringen und mir dann von dem nicht so ganz freundlichen Mitarbeiter (der beim letzten Mal war deutlich netter!) anhören muss, wenn ich an diesem oder jenem Tag nichts im Briekasten hatte, dann sei da wohl einfach nichts für mich dabeigewesen, dann muss ich brechen.
Irgendwann lauere ich dem für die Zustellung hier Zuständigen auf, und dann… und dann…


Ich hab mal versucht, mich über DHL zu beschweren, mit denen wir zeitweise so saumäßige Erfahrungen gemacht haben, daß ich….. ohne wirklichen Erfolg. Irgendwie war keiner zuständig und wenn doch, dann konnte DHL nix dafür, weil das Subunternehmer sind, die für die fahren.
Ich versende selber seitdem nur noch mit der Konkurrenz…
DHL, ach ja, da war ja auch noch was…
Meine Schwester hat Montag ein Paket abgeschickt, ihr wurde gesagt, das käme Dienstag, spätestens Mittwoch hier an. Bisher: Nichts.
Ich habe ja die Befürchtung, das es schon längst hier ist, bei irgendeinem Nachbarn abgegeben wurde und wir nichts davon wissen, weil kein Benachrichtigungszettel im Kasten. Auch alles schon passiert.Die Post hortet also Briefe, um sie gesammelt zuzustellen? Wenn es sich lohnt, sozusagen? Grauen!
Aber das mit dem Auflauern hilft ja auch nur bedingt, weil man ja nahezu täglich einen anderen Briefträger hat, der zu allem Überfluss auch höchst unregelmäßig vorbei kommt. Da müsste man dann schon über einen Zeitraum von mehreren Wochen täglich auf der Lauer liegen – so viel Urlaub habe ich gar nicht mehr.
Sowas ist aber auch wirklich ätzend! Unser toller Zuständiger hat die blöde Angewohnheit, auch bei dickeren Briefen (Warensendungen usw) nicht zu klingen, sondern sie irgendwie halb zerknüllt mit einer kleinen Ecke in unseren Briefschlitz zu klemmen, sodass sieben Achtel des Umschlages gut sichtbar draußen hängen. Auf diese Art ist schon so einiges abhanden gekommen. Neulich hat er sogar ein kleines Päckchen außen vor die Eingangstür unseres Mehrfamilienhauses gelegt. Er hätte nur klingeln müssen, ich wäre doch da gewesen!!! Über den könnte ich mich echt ständig aufregen!!! *grummel*
Hm…aber was ist denn die Intention der Briefträger, wenn sie einfach mal was erst nen Tag später einwerfen?
Ich habe den Eindruck, das wir hier am Ende der Briefträgerrunde liegen und der gute einfach öfter mal seine Runde nicht schafft. Und dann denkt er sich wohl: ach, was solls, was ich heute nicht ausgeliefert habe, kommt halt morgen dran. Oder übermorgen.
Ah okay…das kann natürlich sein
Das ist tatsächlich so. Stand neulich in der MoPo: Die Zustellbezirke sind in manchen Städten (also nicht nur hier) so groß, dass ein Zusteller alleine gar nicht alle Haushalte erreichen kann, ohne seine 10 Stunden Maximalarbeitszeit zu überrschreiten.
[...] 13, 2008 von zimtapfel Mein wiederholtes Gemotze trägt anscheinend doch [...]
[...] wir haben glueck. der mensch faehrt seine pakete schon seit jahrzehnten immer auf der gleichen route. er kennt stock und stein, viele kundInnen schon von kindesbeinen, weiss wo er was abgeben kann und wer was fuer wen annimmt. aehnlich verhaelt es sich mit unserem brieftraeger den wir auch schon seit jahrzehnten kennen und er uns. wir haben nicht geringste veranlassung ueber die zustellung zu klagen. wenn etwas nicht in ordnung waere koennten wir das mit dem zusteller direkt klaeren. man kennt sich schliesslich. also etwas andere verhaeltnisse als bei frau zimtapfel. [...]
[...] denn. Ich hatte hier ja schon so meinen Spaß mit der gelben Post. Wenn mir das ganze allerdings vorab in Radio und Lokalpresse angekündigt wird [...]