Ich lebe ja nun erst seit 16 Monaten hier an der Küste – zugezogen aus dem südöstlichen Hitzeloch Niedersachsens. Bei meinen ersten Besuchen in der Stadt am Meer fand ich es auch im höchsten Hochsommer eher etwas frisch, stets wehte auch bei strahlend blauem Himmel ein kühles Lüftchen und die vorsorglich eingepackten kurzen Sommerklamotten waren immer viel zu leicht.
An der Küste, so sagt man, ist es halt im Sommer immer ein bißchen kühler als im Rest der Republik. Sagt man.
Und nun? Hitze. Kaum ein Lüftchen. Und wenn, dann kein kühles, erfrischendes, sondern ein warmes, wie aus dem elektrischen Haartrocker.
Und ich frage mich: Ist es hier jetzt wirklich so genauso warm wie im Süden Niedersachsens? Oder habe ich mich binnen kürzester Zeit an das norddeutsche Küstenklima gewöhnt und empfinde es einfach nicht mehr als kühler?
Bin ich etwa schon assimiliert?


nein, es ist wirklich sehr warm und wenn das lüftchen von land und nicht vom wasser kommt, dann ist es noch wärmer.
ich schwitze auch gerade und es ist so windstill wie schon lange nicht mehr *staun*
Sei mal lieber froh, dass nun ist in der viel schlimmeren Brüllhitze bei den Inländern bist…
Was will er uns damit sagen??
Ich glaube, er hat vor lauter Hitze das ein oder andere Wort vergessen…
Jo, assimiliert – das ist normal hier …
Nach der Kieler Woche fängt der Sommer an
Allerdings ist die oben angesprochene Windrichtung auch wichtig für die gefühlte Temperatur …
Life’s a beach!
Is aber auch wirklich heiss – boah ey….
Ganz im Süden ist wohl immer noch „viel Wasser von oben runter“ statt „von oben in viel Wasser rein“ angesagt – da haben wir es doch mal ausnahmsweise besser, oder?
Hostmam, stimmt! Ich stimme vollkommen zu.