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Mit ‘bloggen’ getaggte Artikel

Gestern beim Shoppen mit der Schwester und den Neffen. In der DVD-Abteilung des Elektronik-Fachmarktes hat die Schwester schon wieder die Hand voller glitzeriger, plüschiger Kitsch-Kinder-DVDs, das sich mir die Fußnägel hochrollen. Da fällt mein Blick auf eine DVD-Box, die mich sofort an eine geschätzte Mitbloggerin denken lässt:

Rappelkiste, Otter-inspiriert

Und weil ich Frau Otter und ihre kinderunterhaltungsspezifische Fachkompetenz unbekannterweise sehr schätze, wanderte die DVD-Box spontan mit mir zur Kasse und die Neffen freuten sich über den unverhofft bevorstehenden Kulturgenuss.

Und eben lese ich beim Fellmonster, das heute Frau Otters Geburtstag ist. So ein Zufall!
Meine allerherzlichsten Glückwünsche! Genieße den Tag, lass dich schön feiern und hey, überleg dir das doch nochmal mit dem Aufgeben der Bloggerei! Ich bin nicht die einzige, die dich und deine Schreibe vermissen wird, das weiß ich. :-)

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Manchmal stellt man sich ja schon die Frage, wozu man eigentlich bloggt.
Um Erlebtes festzuhalten, Gedanken, Erinnerungen, besonders lustige oder besonders ärgernliche Alltagserlebnisse, um große Freude aber auch große Trauer mit anderen zu teilen. So jedenfalls sind meine Beweggründe, grob zusammengefasst. Die Blogs, die ich gerne lese, sind sich darin alle mehr oder weniger und in gewisser Weise ähnlich. Sie behandeln die unterschiedlichsten Lebenswelten und Thematiken, sind darin aber eben auch sehr authentisch und mit sympathischer, schön zu lesender Schreibe geschrieben, nicht mehr, nicht weniger.
Ein paar ganz, ganz wenige Blogs lese ich nur hin und wieder, ganz, ganz selten, nicht, weil ich so gern darin lese, sondern weil ich irgendwann mehr zufällig darauf gestoßen bin und immer mal wieder neugierig bin, was sich da inzwischen so tut. Weil ich zum Beispiel irgendwann mal in einem meiner gerne zu lesenden Blogs über einen besonders dummen, blöden Kommentar gestolpert bin und eben mal nachsehen wollte, wer da dahintersteckt. Manchmal ist das ja so wie bei einem Unfall. Man will eigentlich gar nicht hinsehen, kann aber nicht damit aufhören.
Und da frage ich mich dann gelegentlich, warum eigentlich. Warum bloggt der- oder diejenige eigentlich?
Denn da stehen immer wieder lustige Geschichten, Anekdoten, Erlebnisse, geschrieben wie selbst erlebt. Und in den Kommentaren überschlägt sich alles mit erstaunten, beeindruckten Fragen: Ist ja der Hammer, und sag nur, was hast du da gemacht, wie hast du da reagiert? Und irgendwann kommt dann zögerlich die Antwort: Ja nee, mir ist das ja gar nicht passiert, ich hab davon nur im Radio gehört / in der Zeitung gelesen.
Oder es steht ein sehr nachdenklicher, leiser Text über dieses oder jenes Phänomen da. Auch dieser ganz ohne Zusatz, so das man natürlich annimmt, er sei vom Blogbetreiber verfasst. Aber irgendwie kommt einem der Satzbau, kommen einem die Worte doch bekannt vor, bringen irgendeine Erinnerung in einem zum Klingen. Und tatsächlich, auf die beeindruckten Kommentare: Hach, das hast du aber wunderschön geschrieben, liebe XY – kommt irgendwann ganz unten die zögerliche Antwort: Ja nee, das ist ja von Autor XY, ich fand’s halt so schön, das ichs mal gebloggt habe.
Mal ganz abgesehen davon, das man solches einfach nicht tut, das so etwas Diebstahl geistigen Eigentums ist, das der Hinweis auf den wahren Verfasser eben nicht irgendwo ganz unten in die Kommentare zu einem Beitrag gehört, sondern mindestens direkt an den Text, ganz abgesehen davon frage ich mich: Wozu. Wozu bloggt ein Mensch eigentlich, wenn er so gar nichts eigenes zu sagen hat, sich nur immer wieder mit fremden Federn schmücken kann?

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Liebe Frau X von der Firma Y.

Es freut mich, das Ihnen meine Seite gefällt. Das Sie sie fantastisch finden, die Aufmachung für sehr gelungen halten und die Beiträge aktuell und interessant finden. Doch wirklich, das schmeichelt mir sehr! Oder ist das ihre Textschablone, die Sie an alle schicken, die Sie für werberelevant halten?
Nur – all diese netten Schmeicheleien sind für mich dennoch kein Grund, kostenlos, bzw. für den Preis eines Ihrer Produkte auf Werbegeschenkniveau Reklame für Ihre Firma zu machen.
Ich mache keine Werbung. Und wenn doch, dann für Produkte oder Unternehmen, hinter denen ich aus persönlicher Überzeugung stehe, und nicht für welche, die mir dafür Honig ums Maul schmieren und glauben, mich mit Billigprodukten ködern zu können.

Danke aber nein danke, mein Feedback für Sie ist nicht positiv.

Herzlichst, Frau Zimtapfel

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Willkommen!

Bei meinem obligatorischen Blick in die Statistik dieses kleinen Blogs fiel mir heute zweierlei auf: Einmal ein ungewöhnlich hoher Ausschlag der Besucherzahlen. Und dann die Tatsache, das ein enorm großer Anteil dieser Besucher anscheinend aus einem Lindenstraßen-Fan-Forum hierher gefunden hatte, wo offenbar in einer zur Causa Guttenberg tobenden Debatte jemand meinen Artikel zu diesem Thema verlinkt hatte. Das ehrt mich nicht nur, nein, als langjährigem, treuem Fan dieser Serie ist mir das auch eine ganz besondere Freude!
Jawohl, auch ich gehöre zu denen, die recht ungehalten werden, wenn am Sonntag zwischen 18:50 und 19:20 das Telefon klingelt.*
Also, liebe Lindenstraßler: schaut euch in aller Ruhe hier um, setzt euch, macht es euch gemütlich und nehmt euch ‘nen Keks. Vielleicht statte ich euch gelegentlich auch einen Gegenbesuch ab. :D

*Dabei fällt mir doch gleich ein Thema für meine nächste Feisbuuk-Gruppe ein: Wir wollen die alte Lindenstraßen-Sendezeit zurück! Ganz genau, 18:40 bis 19:10, das ist das Original, alles andere sind Plagiate! Jawohl, 10 Minuten machen einen Riesenunterschied!

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Wieder einmal darauf aufmerksam gemacht worden von Nosupermom, meiner Namensschwester sowie Schwester in Strick und Geocaching – auch wenn sie mir in beiden Bereichen weit voraus ist:

Mygeotools.de verlost anlässlich des halbjährigen erfolgreichen Bestehens der Seite allerhand feines Geocaching-Equipment, für den Preis eines Tweets und/oder eines Blogeintrags. Und weil ich bei Dingen, mit denen ich etwas anfangen kann, durchaus auch manchmal eine kleine Internethure bin, mache ich da natürlich mit. ;-)
Schließlich will ich, wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, es draußen wieder grüner wird und ich mein GPS nebst Zubehör aus seinem Umzugsgepäck befreit habe, auch wieder losziehen und den neuen Wohnort sowie die nähere und weitere Umgebung geocachenderweise erkunden. Außerdem wartet auch noch eine bei der allerletzten Tour in Kiel gefundene Coin darauf, wieder ausgesetzt zu werden.
Jedenfalls würde ich mich sehr freuen, wenn eines der dort verloste Ausrüstungsteile den Weg zu mir finden würde.

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Länger ist hier jetzt nichts neues mehr erschienen. Seit dem Auszug aus der wunderbaren, geliebten Wohnung im wunderschönen Kiel nicht.
Ich meide meinen eigenen Blog seit wir hier angekommen sind. Ich meide etliche andere Blogs, deren “alles ist so schön, uns gehts ja so gut”-Tenor mir gerade ganz besonders schlecht bekommt. Es tut mit leid und ich bin wirklich niemand, der anderen Glück und Zufriedenheit missgönnt, aber ich kann es einfach gerade nicht besonders gut ertragen.
Das hat so seine Gründe.
Unser Start, unsere Ankunft hier war und ist von zahllosen kleineren und größeren Katastrophen überschattet.
Der Mensch, der uns zugesagt hatte, die Wohnung vor dem Einzug rechtzeitig, ordentlich und fachmännisch zu tapezieren und zu streichen hatte offenkundig keine Ahnung, wie so etwas gemacht wird, was man der Arbeit an alles Ecken und Enden ansah, und war so rechtzeitig fertig geworden, das die ganze Wohnung noch voller Arbeitsmaterial sowie Spuren unzureichender Abdeckung war, als wir ankamen. Ende vom Lied: Alle Tapeten mussten wieder runter. Und werden jetzt wieder neu gemacht. Stück für Stück, Zimmer für Zimmer.
Folge: Zahlreiche Möbel konnten vom Umzugsunternehmen nicht wie vorgestehen aufgestellt und montiert werden. Extra aus diesem Grund sind wir diesmal mit Umzugsunternehmen umgezogen, nun konnten die Mitarbeiter einen Teil der Arbeiten, für die wir sie bezahlten, gar nicht ausführen. Viel Geld umsonst verpulvert.
Als nächstes stellte sich Samstags heraus, das der von mir angenommene Termin zur Lieferung und Montage der Küche am Montag nur ein vorläufiger Termin war und es tatsächlich erst im neuen Jahr was werden wird. Einerseits doof, weil wir nun schon seit Wochen ohne Küche sind, weil wie vieles andere auch die Küchenkisten unausgepackt rumstehen und wir uns von Keksen, schnell geschmierten Brötchen und außer Haus ernähren, andererseits aber doch auch gut, weil ja auch die Küche neu tapeziert werden musste. Und natürlich schlecht, das ich nun nach wie vor nicht weiß, ob nun alles wie geplant passt und mich, je länger es dauert und je mehr Katastrophen hier so zutage treten, weiter in Panik steigern kann, das auch damit irgendwas schiefgehen wird.
Halbwegs gemütliche Winterabende im vorerst untapezierten Wohnzimmer – Fehlanzeige. Es zieht. Wie Sau. Das diese Wohnung nicht so traumhaft isoliert und gedämmt ist wie die alte, das war klar. Aber das wir hier abends auf der Couch sitzen, die Heizung voll aufgedreht und einerseits fast eingehen vor Hitze, andererseits aber schlottern wie verrückt, weil irgendwo durch die Fenster ein eisiger Luftzug dringt, das geht nicht. Ebenso, das wir im Schlafzimmer noch nicht eine Nacht ohne Heizung wenigstens auf Drei geschlafen haben – noch nie im Leben habe ich bisher mit Heizung an geschlafen, hier geht es derzeit nicht ohne. Leider war der für Fenster und Türen zuständige Handwerker in den Tagen vor Weihnachten bereits im Betriebsurlaub – die Geschäfte laufen wohl recht gut – und kann erst im neuen Jahr mal nachsehen. Solange dringen hier kalte, eiskalte Luft und Feuchtigkeit durch die Fensterrahmen und in den Fensternischen bilden sich auch bei heftigstem Heizen und Lüften immer wieder Schimmelflecken.
Und weiter: an den Decken im Wohnzimmer und in der Küche (die Decken waren bereits im Auftrag der Hausverwaltung tapeziert worden) klaften große Lücken zwischen einzelnen Tapetenbahnen, von Tag zu Tag löste sich die Tapete mehr vom Untergrund. Der zuständige Maler beschloss: Die muss ebenfalls runter und wieder neu dran. Im Zuge dieser ganzen, hier noch mehr Chaos und Baustellenfeeling verursachenden Aktion stellte sich dann die in meinen Augen größte Katastrophe heraus: feuchte Wände. Wollten uns die zuständigen Mitarbeiter bei der Hausverwaltung anfänglich noch was von “Baufeuchte”, verusacht durch die Modernisierungsarbeiten in der Wohnung, erzählen, ist inzwischen relativ klar, das irgendwo durchs undichte Dach Wasser ins Mauerwerk sickert und hier in den Wänden wieder rauskommt. Da bleibt kleine Tapete kleben und klebt sie anfänglich doch, löst sie sich später, damit sich dahinter hübsch Schimmel bilden kann. Wundervoll!
Diese ganze Feuchtigkeitssache stellte sich zwischen den Jahren heraus, bei der Hausverwaltung nur Notbesetzung. Zwar ist für mich diese Situation eine Notsituation, aber dort hieß es, ich solle mich am Montag nach Neujahr an den zuständigen Mitarbeiter wenden. Prima, werd ich tun. In den letzten Tagen hatte ich genug Zeit, mich so richtig in meinen Zorn über diese ganze Nummer reinzusteigern. Diese Wohnung hier, die wurde uns damit schmackhaft gemacht, das sie vor Einzug komplett modernisiert würde. Bei sowas rechne ich dann wirklich nicht damit, in so einem maroden, feuchten, schimmelbefallenen Kasten zu landen. Ich kann es leider nicht nachweisen, aber ich kann mir nicht vorstellen, das dieses Problem bei den Umbauarbeiten hier nicht aufgefallen sein soll. Oder das es sogar schon vorher, durch den Vormieter bekannt war. Und finde es eine echte Sauerei, uns dann einfach so hier einziehen zu lassen. Wer auch immer von dieser Hausverwaltung hier morgen als erstes auf der Matte steht, der wird das ausbaden dürfen. Und der nächste, der mir was von “Baufeuchte” erzählt, der fliegt vom Balkon.
Ich bin echt stinkig über diese ganze Angelegenheit. Nicht nur, das man uns in diesen maroden Kasten einziehen lässt, ohne irgendeines dieser Probleme zur Sprache zu bringen. Nein, wir sind außerdem ja auch dabei, einen ziemlichen Haufen Geld in diese Wohnung zu stecken, in Form von Handwerkerkosten fürs Tapezieren und fürs Laminat, in Form der Küche, die hier reinpassen soll und nicht ganz billig ist, und und und. Ich habe einfach ein verdammt schlechtes Gefühl dabei, soviel Geld in eine Wohnung zu stecken, in der ich mich gerade aktuell so unwohl und unsicher fühle.
Keine sichere Basis wie die alte Wohnung, in die wir bei jedem Wetter, im dicksten Schnee, Regen, Nebel, Sturm, immer heimkehren und uns warm, trocken und sicher fühlen konnten. Geborgen und beschützt.
Bisher gehörte ich immer zu den Menschen, die jedes Wetter irgendwie gern mochten. Schnee, wunderbare verschneite Winterlandschaften, klare, knackige Eiseskälte, herrlich! Regen, der ans Fenster prasselt, wärend man drin gemütlich mit einer Tasse Tee sitzt, Sturm, der ums Haus tost, wärend man langsam in den Schlaf gleitet, alles war irgendwie schön. Das ist es jetzt nicht mehr. Bei jeder Änderung der Wetterlage frage ich mich voller Angst, wie sich das jetzt wieder auf die Lage in dieser Wohnung auswirkt. Und diese Angst trägt auch nicht gerade dazu bei, das ich mich hier wohler fühle. Ganz zu schweigen von meinen Bedenken, was die Hausverwaltung nun überhaupt unternehmen kann – den guten Willen dazu mal ganz optimistisch vorausgesetzt – um diese Schäden zeitnah abzustellen.
Ich hoffe, das es irgendwann, wenn sich das alles irgendwie geregelt hat, besser wird. Im Moment aber bin ich unglücklich, fühle mich unwohl, bin voller Ängste. Und bin sehr unsicher, wie ich mit diesem Blog weitermachen soll. Denn irgendwie gehört das bloggen für mich im Moment noch nach Kiel, wo ich mal damit angefangen habe, das oft genug Inhalt meiner Postings war, wo ich mich trotz der eigentlich doch sehr kurzen Zeit so sehr zuhause gefühlt habe.

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So ein Mist!

Ocean Mist nämlich. Eines dieser vielen wunderhübschen WordPress-Themes. Auch dieses ist sehr schön, wirklich.
Allerdings ist es ein bißchen ungünstig, dergestalt nämlich, das an sehr prominenter Stelle neben dem Kommentareingabefeld ein ziemlich dicker Abmelden-Button ist. Das “Kommentar absenden” unter dem Eingabefeld hingegen ist wirklich sehr dezent, geradezu unscheinbar. So das ich schon unzählige Male mir für einen Kommentar die Finger wundgetippt habe, um dann…
…nicht den Kommentar abzusenden, sondern mich abzumelden.
Bei keinem anderen Thema passiert mir das, bei Ocean Mist bestimmt schon an die 20 Male.
So ein Mist!
Doch ja, ich weiß durchaus, das Mist in diesem Fall gar nicht Mist heißen soll. Aber es passt halt so schön.

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Geschenke, Geschenke!

Die kleinen Nebenbei-Freuden des Bloggens sind ja nicht nur, das man viele nette Menschen kennenlernt, manche davon sogar in diesem sagenumwobenen Real Life, das sich teilweise auch über größere Entfernungen hinweg so nette Blog-/Mail-Beziehungen entwickeln, das man auf diese Weise völlig unverhofft zu noch mehr Weihnachtskarten oder Geburtstagsgeschenken kommt, sondern auch, das der ein oder andere Blogbetreiber dann und wann einen Preis auslobt. Sei es den für den dreihundertfünfundzwanzigtausendsten Kommentar oder sei es den für den fünfmillionsten Klick auf den Blog. Und wie es so ist, auch wenn ich im echten Leben selten einmal was gewinne, in der Blogosphäre ist das Glück mir hold. Dann und wann jedenfalls. So gab es nicht nur kurz vor Weihnachten diesen wundervollen Engel aus der Nachbarstadt mit dem glückbringenden Namen, der von nun an immer in der Weihnachtszeit unsere Räume schmücken wird. Nein, ich schaffte es auch, einen 3000. Kommentar beim freundlichen jungen Eidgenossen Gravalitsch abzusondern – bestehend aus den legendären Worten “Tüdeldüh!” -  sowie bei Frau Tonari, Austauschschülergastgeberin und Blogpostkartenwichtelorganisatorin aus der Hauptstadt fast, ich betone fast, den 100.000 Klick auf ihren Blog zu klicken.
Beide Preise – eigentlich hatte ich gar nur mit einem davon gerechnet – trafen zuverlässig hier ein, der aus der Schweiz schon vor *hust* längerer Zeit, der aus der Hauptstadt letzte vorletzte Woche. Und sollen nun ganz kurz und mit einem lieben Dankeschön an die Preistifter hier vorgestellt werden.

Das Paket aus der Schweiz enthielt, wie sollte es anders sein, ein Schweizer Geheimkonto, eine Schweizer Uhr, Schweizer Schokolade. Katzenzüngli um genau zu sein. Kann ich zwar selbst leider nicht essen, aber der Mann freut sich sicher sehr darüber. (Komischerweise hat er sie noch gar nicht gefunden)

Und dazu gab es eine von Herrn Graval selbst entworfene und mich sehr begeisternde Zeichnung meines Bloggerpseudonyms, die ich auch zu gern in meinen Header basteln möchte, allein fehlt mir dazu derzeit das technische Knowhow. Kommt aber sicherlich irgendwann.

Aus Berlin kam dann letzte vorletzte Woche dieses feine Büchlein an:

Eine – ohne das in irgendeiner Weise despektierlich zu meinen – ganz wundervolle und kurzweilige neue Klolektüre! NEON Unnützes Wissen können wir nach mittlerweile 2 Jahren leider doch schon mehr oder weniger auswendig. Da macht sich so ein wenig Abwechslung auf dem Örtchen ganz gut. :-) Auch meine Besucher der letzten beiden Tage, die Schwester und der Goldneffe, waren aufs höchste begeistert. Neffe Zwei nicht so ganz, aber der kann halt noch nicht lesen.

Auf diesem Wege also ein ganz großes Dankeschön an die lieben Preisspender und -verschicker! Ihr habt mir eine große Freude gemacht!

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Blognachbarin Feronia wünscht sich zur Bewältigung von Einschlafschwierigkeiten Bilder von dicken schlafenden Tieren – leider zwei Tage zu spät, denn am Sonntag wäre mir im Wildpark zu Raisdorf wohl so manch wohlgenährtes, in der Nachmittagssonne dösendes Exemplar vor die Linse gekommen. Da Frau Zimtapfel aber selten irgendwelche Mühen scheut, um die Wünsche ihrer Mitblogger zu erfüllen, begab ich mich also in der dicksten Mittagshitze des heutigen Tages, nein, nicht nach Raisdorf, das wäre ohne Auto denn doch etwas weit, aber immerhin zum kleinen Wildgehege auf der anderen Seite der Hochbrücke.

Ein Schild noch vor dem eigentlichen Parkeingang versprach Großes:

Dicke schlafende Hochlandrinder anywhere?

Aber leider – weit und breit kein Schottisches Hochlandrind zu sehen. Weder wach noch schlafend, weder dick noch dünn.

Weiter ging es ins Wildgehege hinein, hier war es immerhin angenehm schattig. Doch auch hier – gähnende Leere, vereinsamte Tiergehege. Fast glaubte ich schon, alle Insassen des Wildgeheges weilten gemeinsam in der Sommerfrische auf den Nördlichen Hebriden. Alle, bis auf dieses einsam in der Mittagssonne grasende Reh, das offenbar den Flieger verpasst hatte und allein hierbleiben musste:

Einsam weil Urlaubsflug verpasst

Doch dann, nach einer Weile ziellosen Umherstreifens in einem Wildgehege fast ohne Tiere, sah ich sie – eine Wildschweinfamilie! Durchaus wohlgenährt und definitiv schlafend. Voilá:

Mission accomplished!

Dicke schlafende Wildschweine! Ziel erfüllt!

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Heute erst entdeckt und schon begeisterter Fan vom

unfassbar kompetenzfreien WM-Tagebuch geworden.

Der Blogautor bereitet akribisch jedes einzelne Spiel der WM auf, geteilt in eine Vorab-Analyse und eine Nachbetrachtung. Dabei wird so herrlich boshaft, ironisch und bissig, das es eine wahre Freude ist, über Spieler, Trainer, Mannschaften, Herkunftsländer, Maskottchen, Nationalhymnen gelästert und gestichelt, einfach über alles, was man rund um ein Fußballteam so analysieren oder nicht analysieren kann. Nicht immer ganz politisch korrekt – aber wer will das schon? – dafür ungeheuer kurzweilig.
Ein Muss für alle Freunde des rundes Leders und solche, die es noch werden wollen.

Also:

Das unfassbar kompetenzfreie WM-Tagebuch

Lesen – Kichern – Lachen – Freuen!

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