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Mit ‘Fußball’ getaggte Artikel

Das war sie nun also.
Die Fußball-WM, bei der ich zweimal live im Stadion war. Bei der ich drei der vier Halbfinalisten live habe spielen sehen. Bei der ich im Viertelfinale das deutsche Team habe ausscheiden sehen. An mir lag es nicht, ich habe alles gegeben! Wie wir seit gestern wissen, immerhin gegen den Weltmeister. Und obwohl ich mir insbesondere das Ende dieses einen Abends vorher ganz anders vorgestellt hatte – es war dennoch großartig.
Dabei gewesen zu sein. WM-Luft zu schnuppern. Die Atmosphäre zu spüren, die Fans aus aller Welt zu treffen. Während des Trainings ums Stadion herumzuschleichen und hinterher ein paar Autogramme vom Team zu ergattern.
Ob ich so etwas im Leben wohl noch einmal erleben werde?

Dank auch an Herrn Inishmore, der mit seinem Unfassbar Kompetenzfreien WM-Tagebuch jedem einzelnen Spiel in gewohnt spektakulärer Weise seinen Tribut zeugte.

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Bald schon ist wieder Fußball-WM, genauer gesagt, die Fußball-WM der Frauen. Und ganz allmählich werden hier und da bereits Vorfreude und WM-Fieber spür- und greifbar. Auch hier bei uns. Zwar haben wir keine Tickets für eines der Spiele, jedoch wohnen wir immerhin an einem der Spielorte und gedenken, uns auf den Straßen unseren Teil Atmo und geile WM-Stimmung einzufangen. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja kurzfristig doch noch mit Tickets.
Eine Neuigkeit, die die WM-Vorfreude quasi ins unfassbare ansteigen lässt, erfuhr ich vorhin bei Frau Bioschokolade: Das unfassbar kompetenzfreie WM-Tagebuch – das letzten Sommer bei der WM in Südafrika so unglaublich viel Spaß gemacht hat  – geht auch zur Fußball-WM der Frauen wieder auf Sendung! Das ist genial, das ist Kult!
Fußballfans: Lesen! Ihr werdet es lieben und dabei vor Lachen vom Stuhl kippen.
Fußball-Nicht-Fans: Lesen! Ihr werdet vor Lachen vom Stuhl kippen und dabei zum Fußballfan werden!
Ein kleiner Wehmutstropfen trübt jedoch die Vorfreude. Wurde mir doch vorhin klar, das bei einer Frauen-WM vermutlich der schicke Herr Löw gar nicht in seinen taillierten weißen Hemden am Spielfeldrand stehen wird. Och menno!

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Eigentlich lag mir noch ein Blogpost in den Fingern, über meine Eintracht, über den Kampf um den Klassenerhalt und über meine persönliche Erinnerung an den letzten Bundesligaspieltag des Frühjahrs 1999, an dem ich es nicht aushielt, mir die NDR-Livekonferenz anzuhören, um 15 Uhr 31 alle Medien ausschaltete und mich ganz meiner Empiriehausarbeit widmete. Und erst am Abend beim ersten Besuch der allerliebsten, allerältesten Freundin in meiner WG erfuhr, das meine Eintracht tatsächlich, was keiner mehr für möglich gehalten hatte, in einem furiosen Saisonfinale doch noch den Klassenerhalt geschafft hatte.
Aber nun bin ich nach einem echt schrägen Tag unendlich müde, werde morgen den halben Tag im Zug sitzen und den Rest des Tages mit lieben Menschen einen hoffentlich tollen ESC gucken und wenn ich wieder zum Schreiben komme, ist die Saison gelaufen. So oder so. Also egal.
Wen interessieren schon meine Erinnerungen.

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# Ich mag Bus- und Bahnfahren. Wirklich. Manchmal allerdings hat man im Bus Leute neben sich stehen oder sitzen, die einem schon irgendwie Angst machen können. Und manchmal ist man wirklich froh, wenn man einen EiPott dabei hat, den man sich in die Ohren stöpseln und aufdrehen kann, um sich manche ganz besonders dämlichen und dennoch ganz besonders laut geführten Unterhaltungen nicht mit anhören zu müssen
# Bei der elendiglich vertrackten Wohnungssucherei hat sich ein kleiner Hoffnungsschimmer, ein Lichtstreif am Horizont aufgetan. Hat manchmal auch Vorteile, wenn die eigentlich für einen zuständige (und innerlich hyperblonde) Mitarbeiterin im Urlaub ist.
# Der Lack ist offenbar noch nicht ganz ab, wenn mich junge Mädels am Bahnhof locker duzen, um zu fragen, ob ich auf ihrem SH-Ticket in Richtung der benachbarten Großstadt mitfahren möchte.
# Highlight des gestrigen Abends: ich schlendere mittelmäßig betrübt von meiner Fußballguck-Location zum Bus, beantworte nebenbei leise in mich hineinlächelnd eine SMS von Bea, da kommen mir zwei etwas angesäuselte Knaben entgegen. Der eine steuert geradewegs auf mich zu, ruft ein ziemlich klägliches “Schlaaaaaand!” und fällt mir ehe ich beseite springen kann um den Hals. Offenbar schwer trostbedürftig, das Kerlchen. Ich schütte mich innerlich heftigst aus über diese Situation, tätschele ihn ein wenig “Och, ist ja gut, ist doch alles gar nicht so schlimm”, und habe eine spontane Eingebung. Frage, ob ich ihm eine Kleinigkeit schenken soll, öffne meine Tasche und ziehe eine meiner beiden Glücksblümchenketten hervor. Die brauche ich ja nun leider nicht mehr. (Für das Spiel um Platz Drei wird sicher auch eine reichen) Das Kerlchen fällt mir noch einmal um den Hals, bedankt sich überschwänglich und zieht mit seinem Kumpel weiter.
# Und auch heute zieht auf einer Wiese an der Bahnstrecke ein Trecker beim Heuwenden mit Deutschlandfähnchen seine Kreise. Richtig so! Auch wenn’s nicht ganz fürs Finale gereicht hat, das war (ist) eine richtig tolle WM, gespielt von einer großartigen und sympathischen Mannschaft.

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Spaghetti Frutti di Mare

In den Hauptrollen: Pauls Cousin, Pauls Mudda und Pauls kleine Schwester.
Und viiiiiiel Knoblauch.
Sowas kann schonmal passieren, wenn man meint, man müsste Orakel spielen und komische Fußballergebnisse vorhersagen.

Paul? Wer ist eigentlich Paul?

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Man soll ja nicht mehr auf den Gegner einschlagen, wenn er schon zerschmettert am Boden liegt. Eigentlich liegt mir das auch nicht wirklich, aber das hier bekam ich gerade von einem Freund geschickt und fand es einfach zu schön, um es meinen werten Lesern und Leserinnen vorzuenthalten:

Auch, weil  “Jenseits von Afrika” einer meiner ewigen Lieblingsfilme ist. Also der richtige. Der mit Meryl Streep und dem damals noch recht knackigen Robert Redford.

Zum besseren Sehen Bild anklicken!

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Kein Opfer ist mir zu groß für das Weiterkommen unserer Jungs. Und da wissenschaftlich abgesicherte empirische Untersuchungen zweifelsfrei ergeben haben, das die deutsche Fußballnationalmannschaft in wichtigen Turnieren immer verliert, wenn Frau Zimtapfel allein vorm Fernseher sitzt, galt es, ebendieses zu verhindern. Mit allen Mitteln!
Da der Liebste wie zur Zeit fast immer in der weit entfernten Autofabrikstadt auf Arbeit weilt, galt es also andere Gesellschaft zu finden: Gemeinsam mit den lieben Blognachbarn Bea, Marvin und Herrn Schonzeit ging es ab in die Public-Viewing-Hölle auf der Kieler Woche. Geholfen hat es definitiv, das Team ist weiter!
Unsere Erlebnisse dort könnt ihr nachlesen, und zwar einmal aus Beas und einmal aus Marvins Sicht.
Ach ja, und die Sache mit dem Bier, die war tatsächlich so: Beim Torjubel zum 1:0 bekamen wir plötzlich von den heftig abfeiernden Mitguckern hinter uns eine heftige kleine Bierdusche ab. Woraufhin die Mitgucker hinter uns eine klitzekleine Bierdusche von, öhm, irgendwoher abbekamen. Habe ich gehört. Irgendwo.
:D

Und für die scharfsinnigsten Spielanalysen aller Zeiten darf ich meinen werten Lesern und Leserinnen noch einmal Das unfassbar kompetenzfreie WM-Tagebuch ans Herz legen.

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Heute erst entdeckt und schon begeisterter Fan vom

unfassbar kompetenzfreien WM-Tagebuch geworden.

Der Blogautor bereitet akribisch jedes einzelne Spiel der WM auf, geteilt in eine Vorab-Analyse und eine Nachbetrachtung. Dabei wird so herrlich boshaft, ironisch und bissig, das es eine wahre Freude ist, über Spieler, Trainer, Mannschaften, Herkunftsländer, Maskottchen, Nationalhymnen gelästert und gestichelt, einfach über alles, was man rund um ein Fußballteam so analysieren oder nicht analysieren kann. Nicht immer ganz politisch korrekt – aber wer will das schon? – dafür ungeheuer kurzweilig.
Ein Muss für alle Freunde des rundes Leders und solche, die es noch werden wollen.

Also:

Das unfassbar kompetenzfreie WM-Tagebuch

Lesen – Kichern – Lachen – Freuen!

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Die Lebkuchen – eigentlich steht über dem Rezept ja “Honigkuchen”, bei mir heißen sie aber nun mal seit Jahren Lebkuchen, ist eben so – sind fertig und liegen mit einer Apfelhälfte (Großmuttertrick) in der Dose zum Durchziehen. Völlig schmucklos dieses Jahr, denn ich hatte vergessen, die Mandeln zu kaufen und als der Teig fertig war, war es Samstagabend und der Teig wollte verbacken werden.

Heute Morgen nun den Teig für die Ingwerkekse angesetzt, ebenfalls ein Klassiker der Zimtapfelschen Weihnachtsbäckerei. Fein gehackter kandierter Ingwer gehört hier in den Teig, die Packung enthält aber regelmäßig deutlich mehr kandierten Ingwer als ich auch für die dreifache Rezeptmenge brauche. Früher, da war das kein Problem. In der alten Heimat, da gab es den ingwersüchtigen Mann einer Freundin, an den ich regelmäßig jedes Jahr nach dem Plätzchenbacken meinen restlichen kandierten Ingwer abgeben konnte. Aber nun wohne ich erstens zu weit weg und sind die beiden zweitens leider auch gar nicht mehr zusammen, wohin also mit den Ingwerresten? (Ingwersüchtige Kieler bitte melden!)

Der Teig ruht nun also schon eine Weile im Kühlschrank und wartet darauf, ausgerollt und vierecksweise aufs Backblech befördert zu werden. Da kommt mir, angeregt durch Frau Orchestermusikerin, die Idee, mich beim Ausrollen vom Weihnachtsoratorium begleiten zu lassen.
Als ich eben die CD im Schrank gefunden habe und die Anlage einschalten will, da steht plötzlich der Mann hinter mit: Was machst du da? Ich muss jetzt Fußball gucken, mein FC spielt gleich!

Waah! Na toll! Danke, Te-Komm, für dieses tolle Lockangebot dieses Wochenende… (Gestern in der Innenstadt stand im Magentaladen ein Fernseher mit ein paar Sesseln davor, ein paar ganz pfiffige Fußballfans saßen da mit ihrem vom Weihnachtsmarkt vor der Tür geholten Glühwein)

Jetzt darf ich also, bevor ich mit den Keksen anfangen darf, mal eben ganz fix (sind ja auch nur drei CDs) das Oratorium auf meinen Rechner laden und auf den iPod transferieren, damit ich es dann in der Küche hören kann. Prima. Zwei CDs haben wir inzwischen auch schon geschafft…

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30bT – die Achte

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Zu Nummer Acht wurde ich heute morgen von der Freidenkerin und ihrem Tassengustl angeregt. Auch hier also heute eine Vereinstasse.

FC

Suchbild mit Tasse und Fehler

Versteckt ist die heutige Tasse in einem Suchbild, in das sich auch noch ein winzig kleiner Fehler eingeschlichen hat. Wer findet beides?

Das Suchbildzubehör ist übrigens nicht meins, sondern das des Liebsten. Bis auf den Fehler, der gehört mir. ;-)

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