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Mit ‘Kaffee’ getaggte Artikel

Eine frohe Botschaft von der Laktosefrei-Front:

Neulich im Großsupermarkt wollte ich mich gar nicht lange aufhalten und griff quasi im Vorbeirennen ein paar Milchpackungen des Laktosefrei-Marktführers aus dem Kühlregal. Dieselben wie immer, wie ich dachte, 1,5% Fettgehalt, H-Milch, laktosefrei.
Ein paar Tage später, als ich die erste der an diesem Tag gekauften Milchpackungen angebrochen hatte, fiel mir auf, das der Kaffee irgendwie viel besser als sonst schmeckte. (Woanders als im Kaffee trinke ich ohnehin schon lange keine Milch mehr.) Merkwürdig! Woran das wohl liegt?
Ein genauerer Blick auf die Packung führte schließlich zu des Rätsels Lösung: Die 1.5%ige vom Laktosefrei-Marktführer gibts neuerdings auch in frisch, nicht mehr nur als H-Milch!

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Geschmacklich ein ganz schöner Unterschied, finde ich. Freude!

(Ja, in vielen Supermärkten steht auch die H-Milch, die laktosefreie, im Kühlregal. Damit man sie besser findet vielleicht. Oder warum auch immer.)

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Liebe Überteuerte-internationale-Kaffeeketten-Mitabeiterin,
Wenn ich sage, das ich einen Eiskaffee haben möchte, der aus nichts weiter als Kaffee, (laktosefreier) Milch und vielen Eiswürfeln besteht, dann meine ich auch genau das: Kaffee, Milch (die laktosefreie in meinen Fall) und Eiswürfel (davon ganz viele). Die ganzen schicken, total hipp klingenden Namen eurer überteuerten Kaffeespezialitäten sind mir kaum geläufig, genau deshalb liefere ich eine so genaue Beschreibung dessen ab, was ich im Becher haben möchte.
Und wenn ich das genau so ordere, – Kaffee, Milch (ohne die bösen Laktosetierchen) und Eiswürfel – und du dazu freundlich und bestätigend nickst, werteste Überteuerte-internationale-Kaffeeketten-Mitabeiterin, dann möchte ich auch genau das in meinem Becher haben. Und nur das.
Irgendsoein völlig übersüßter Aromasirup hat dann nichts in meinem Becher verloren. Habe ich nicht bestellt, will ich nicht haben.
Ende der Durchsage.

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Kennt ihr das? Man weiß, das man am nächsten Morgen früh raus muss, kommt aber trotzdem eher spät ins Bett. Ist aber noch nicht so richtig müde und liest noch ein bißchen. Und als es dann soweit ist, das man das Licht ausmachen und die Augen zumachen mag, wirft man noch einen Blick auf die Uhr und denkt: Oh, so spät schon! Und: Oh! Nur noch vier Stunden, bis ich aufstehen muss!
Und sobald man letzteres gedacht hat, ist es vorbei. Man wälzt sich von einer Seite auf die andere, denkt, ich muss jetzt aber schafen, wenn ich diese Nacht noch annähernd genügend Schlaf bekommen will, und … schläft eben nicht ein.
Nach einer guten Weile des erfolgreichen Nichteinschlafens sieht man wieder auf die Uhr und denkt: Oh! Nur noch drei Stunden bis Aufstehzeit! Wenn ich noch ein kleines bißchen schlafen will, sollte ich das jetzt aber wirklich tun! Unbedingt! Sofort!
Einschlafstress pur.
Das man so unter Druck gesetzt schonmal erst recht nicht schläft ist klar und so denkt man nach einer weiteren Stunde des Nichtschlafens nur noch resigniert: Oh. Zwei Stunden nur noch. Super. Das wird ja jetzt wohl nichts mehr, die Nacht ist gelaufen.
Noch eine Stunde später denkt man sich: Prima, in einer Stunde muss ich sowieso aufstehen, jetzt lohnt es sich auch nicht mehr, noch einzuschlafen.
Und dann geht es im 10-Minuten-Takt weiter: Oh, noch 40/30/20 Minuten, die ich mich noch nichtschlafend aber immerhin in die warmen, weichen Kissen kuscheln kann! Hach, jetzt könnte ich auch einschlafen, glaube ich. Wo muss ich nachher doch gleich hin? Muss ich da wirklich hin?

Und dann quält man sich mit dem Weckerklingeln aus dem kuschlig weichen Bettchen, für das man jetzt, jetzt endlich die richtige Bettschwere hätte, gönnt sich ein Hallo-wach-Doping aus starkem, heißem Kaffee und einer kalten warmen Dusche, schleppt sich hinaus, bringt den anstehenden Termin hinter sich und hängt den Rest des Tages wie ein Schluck Wasser in der Ecke.
Müde. So müde.

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Es gibt so Tage, da möchte man am liebsten im Bett liegen bleiben, so kalt, schmuddelig und durch und durch ungemütlich ist es draußen. Und eigentlich könnte man das auch, wenn, ja wenn da nicht dieser Termin wäre, morgens um 8:30. Also quält man sich mühsam um sechs, wenn es noch stockdunkel ist, aus dem warmen Bettchen, stellt sich unter die Wachmachdusche, flößt sich gutes Koffein ein und fährt schließlich los. Durch den strömenden Regen, in den sich von Minute zu Minute immer mehr dicke, flatschige Schneeflocken mischen.

Vor Ort angekommen, wegen des Knies zur Überbrückung der vier Stockwerke ausnahmsweise mal den Fahrstuhl benutzt, gerade noch rechtzeitig den langen Flur vor dem Büro des Mitarbeiters erreicht, sitzt vor selbigem Zimmer schon jemand in wartender Pose.
Verwirrter Blick.
“Wollen Sie auch zu Herrn XY?”
“Ja, um halb neun.”
“Was, um halb neun? Moment mal…”

Zurück den Flur hinunter durch die immer offenstehende Tür zum Zimmer der Sekretärin.
“Sagen Sie mal, ich habe doch um halb neun einen Termin bei Herrn XY, oder hab ich mir das falsch aufgeschrieben? Da sitzt nämlich schon jemand, der behauptet, er hätte auch um halb neun…”
*Klickerklickerklicker* macht die Tastatur.
“Ja also, Frau Zimtapfel, halb neun ist schon richtig, allerdings ist ihr Termin erst morgen.”

Gaaaaaaah! Mist verdammter!… Ja, dann bis morgen. Tschüss!!”

Auf dem Heimweg haben die Schneeflocken, die inzwischen die Größe von Tischtennisbällen haben, endgültig das Ruder übernommen. Zeit für die Winterreifen.

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Mann ruft an und erzählt.

“Ich hab mir grad einen Kaffee zum Frühstück geholt und gleich gehts mit der Arbeit los.”

Mountain Standard Time halt.

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Die Warmhalteplatte der Kaffeemaschine ist wirklich ernorm effektiv, wenn man die Kaffeekanne nach dem Eingießen schlaftrunken neben die Maschine stellt. Doch, ja.

*missmutigamlauwarmenkaffeenippt*

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Perfektes Timing

Perfektes Timing ist es, wenn der Mann genau in dem Moment Arbeitszimmer und Schreibtisch mit Kaffee flutet, in dem ich gerade dabei bin, die Wohnung zu wischen. Und daher Putzlappen und -eimer direkt zur Hand sind.

Zuviel Kaffee soll ja ohnehin nicht gut sein. ;-)

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Heute mittag im Kaffeeladen:

“Bitte einen großen Milchkaffee zum mitnehmen…”

- ich halte inne, mein Blick gleitet einen Moment über die Verlockungen hinter der Glasscheibe -

“…und bitte noch einen Schokomuffin.”

Darauf die etwas dümmlich guckende junge Frau hinterm Tresen:

“Soll der Muffin auch zum mitnehmen sein?”

Äääh…?! Dazu fällt mir ja erstmal nichts ein außer einem leicht irritierten “ja bitte”.

Die passende Antwort – die einem ja immer erst hinterher einfällt – wäre da vermutlich gewesen:

“Nein, den Muffin möchte ich zuerst hier essen und den Kaffee dann hinterher mitnehmen, würden Sie ihn mir bitte solange warmhalten? Danke!”

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Alles umsonst

Diese drei schönen Kaffeebecher wohnen unter anderem in unserem Küchenschrank:

Wir mögen sie sehr. Sie sind formschön, stabil, liegen gut in der Hand, haben eine angenehme Größe und dann noch das Motiv, was soll ich sagen, ich mag Kühe einfach.

An diese Tassen sind wir durch eine Treueaktion eines Frischkäseherstellers gekommen. Dabei bin ich an sich überhaupt nicht der Typ, der auf irgendwelche Treuepunkte-Sammelaktionen anspringt. Reine Geschäftemachrei, sonst nichts! Nur eben hier…

Vor zwei Jahren fing es das erste Mal an, damals ging es um die Tasse ganz links. Ich sah sie und wusste: Die will ich, die muss ich haben! Also wurde Käse gekauft und verzehrt (praktisch, das es sich ohnehin um meine bevorzugte Marke handelte), weiterhin wurden Freunde und Bekannte gezwungen animiert, nur noch diesen Käse zu kaufen und mir die Deckelchen zu überlassen. Nach einigen Wochen kamen so tatsächlich 15 Deckel zusammen, wurden eingeschickt und ca. 2 Wochen später traf ein Päckchen mit der Tasse ein, die sofort in den Rang meiner Lieblingskaffeetasse aufstieg. Letztes Jahr ging es dann weiter, ein neues Tassenmodell (auf dem Bild mittig und rechts zu sehen) wurde ausgelobt. Diesmal wollten sie 20 Deckel dafür haben. Pah, wenn’s weiter nichts ist! Gut, wenn die Mutter einer guten Freundin noch zwei minderjährige und recht gefräßige Söhne im Hause hat, selbige Mutter wurde schnell zu meiner fleißigsten Deckellieferantin. In kurzer Zeit hatte ich meine Deckelchen zusammen, bekam meine Tasse und hatte sogar noch welche übrig. Also gingen wir daran noch auf eine weitere Tasse für meinen Liebsten hinzuarbeiten. Auch auf diese hatten wir nach einiger Zeit angespart. So kamen wir also zu unseren drei liebsten Kaffeebechern.

Nun hatten wir aber Blut geleckt und wollten noch mehr. In Erwartung, das es im kommenden (also diesem) Jahr eine erneute Treueaktion mit einer weiteren schönen Tasse geben würde, machten wir gar nicht erst Pause mit dem Deckelsammeln. Jederzeit konnte wieder eine Tasse mit einem neuen schönen Kuhmotiv, das unsere bisherigen wunderbar ergänzen würde, ausgelobt werden. Und dann hätten wir schon an die hundert Deckel (wer weiß, wie viele sie diesmal für eine Tasse wollen…) und könnten direkt drei bis fünf Tassen ordern.

Die Monate gingen ins Land, keine Spur von einer neuerlichen Aktion, aber wir geben ja so schnell nicht auf. Irgendwann dann, die Ungeduld steigt ins unermessliche, man fragt sich schon, wohin mit all den Aludeckelchen, ein Blick auf den Internetauftritt der Firma. Juhuu, eine neue Treueaktion! Nur 15 Deckel werden diesmal verlangt! Doch halt, was ist das? Das ist keine Tasse, das ist ein … Kochbuch!

“Natürlich schmeckt’s am Besten – Kochen mit [Frischkäse]“

Juhuu! Wollte ich nicht schon immer ca. 10 identische Kochbücher haben?

Doch wir geben nicht auf, nein, wir sammeln weiter, und wenn irgendwann neue Tassen ausgelobt werden, dann sind ca. 120 davon unser! Jawohl!

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Bis vor kurzen kannte ich ein Stöckchen nur als ein Stöckchen – Einzelteil eines Baumes, das irgendwo rumliegt, von Hunden apportiert oder von Kindern zu Büdchen verbaut wird. Aber man lernt ja jeden Tag was Neues in der Blogosphäre. Nun also das 10-schöne-Dinge-Stöckchen. Frau Schildmaid wünscht es so und ich folge. Manchmal tut es ja auch ganz gut, sich über die Dinge Gedanken zu machen, die einem das Herz erfreuen können. Also denn:

Meine zehn* schönen Dinge.

1. Morgens noch halb verschlafen die Augen öffnen und vom Liebsten eine Tasse heißen, frisch gemahlenen Kaffee vor die Nase gehalten bekommen, im exakt richtigen Kaffee-Milch-Mischverhältnis.

2. In den Ofen schauen und sehen, dass das darin befindliche Brot oder der Kuchen genauso wird, wie es oder er werden soll.

3. Nichtsahnend den Briefkasten aufmachen und darin Post von lieben alten Freunden finden, einfach so, ohne Geburtstag, Weihnachten oder Ostern. Und das, obwohl ich in unseren Reihen die Schreibfaule bin.

4. Ein heftiges Gewitter mit lautem Donner und schön am Horizont zuckenden Blitzen von einem gemütlichen trockenen Plätzchen aus beobachten können.

5. Mit netten Menschen einen schönen Ausflug machen, dabei in einer schönen Gegend mehrere Stunden wandern oder Radfahren und hinterher oder zwischendrin lecker Essen gehen. Und anschließend daran (oder alternativ) ein wilder Spieleabend. Favorit: Anno Domini

6. Von meinem Liebsten mit etwas schönem, unerwartetem überrascht werden.

7. Ein gutes Buch (am liebsten ein Krimi von Frau Leon, Herrn Mankell oder Frau George), eine schöne Tasse Tee und ein Stück gute Schokolade, die Couch und im Hintergrund nur den Regen, der gegen die Fensterscheibe tröpfelt und keinerlei unangenehme, dringende Dinge.

8. Im Radio plötzlich ein Lied hören, das ich seit Jahren nicht mehr gehört habe und das schöne Erinnerungen wachruft.

9. Einen Abend mit meinen Lieblingstussis verbringen, dabei Prosecco mit einem Schuss Weinbergpfirsichlikör schlürfen und herzhaft über Gott und die Welt ablästern.

10. Sich spontan ergebende kurze lustige oder nette Unterhaltungen mit wildfremden Menschen

Und wenn ich so länger darüber nachdenke, fallen mir noch viel mehr Dinge ein, die mich innerlich wie äußerlich zum Lächeln bringen können…

*der Reihenfolge liegt selbstverständlich keinerlei Wertung zugrunde

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Nachtrag: Gerade erfahre ich, dass ich das Stöckchen auch weitergeben muss. Ich sehe mich also suchend um – und sehe da drüben Frau Wortkomplex. Fangen!

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