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Mit ‘Kieler Förde’ getaggte Artikel

“Wolken wie Wattebäuschchen” sagt man ja manchmal, um sehr fluffige Wolken zu beschreiben, die dann aber doch seltenst wirklich wie Wattebäusche aussehen.
Heute Vormittag jedoch hängen über der Förde tatsächlich die allerfluffigsten, tuffigsten Wattebäuschchen. So puschelig, das ein befreundeter Dozent für 3D-Design seinen Studenten, sollten sie solche Wölkchen abliefern, sagen würde: Also die Wolken, die macht besser nochmal neu, die sehen so total unecht aus.

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Heute, als ich mittags mit dem Bus aus der Innenstadt zurück in den Stadtteil jenseits des Kanals fuhr, der Bus die Hochbrücke erklomm und ich von dort oben die tägliche Fähre nach Oslo die Förde entlangschnaufen sah, da fragte ich mich kurz, ob dort an Bord wohl der ein oder andere unterwegs zum Eurovision Song Contest ist.
Zu gern würde ich auch einmal mit diesem Schiff fahren. Nicht unbedingt zum Song Contest, wobei das schon durchaus witzig wäre, einfach nur einmal mit diesem Schiff hinauf nach Oslo fahren und dort vielleicht ein paar Tage oder auch ein paar Tage mehr verbringen. Ein Traum, vielleicht.
Aber immerhin, in wenigen Tagen erwarte auch ich Gäste aus Oslo. Keine Ahnung, ob die mit der Fähre hierher anreisen werden, ich vermute eher nicht. Verabredet sind sie mit mir und Schwester S. in der Ostseehalle. Am Dienstagabend. Ich freu mich schon!

Da werden Jugenderinnerungen wach!

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Asche auf mein Haupt! Soeben fiel mir auf, das seit einer geschlagenen Woche das von Frau Fettebeute zugeworfene Fenster-Stöckchen bei mir herummodert. Bei diesem Stöckchen geht es darum, ein oder mehrere Fenster der eigenen Behausung zu öffnen und daraus ein oder mehrere Fotos zu knipsen.
Die entsprechenden Fotos lagern ja auch schon seit fast einer Woche auf der Speicherkarte meiner kleinen Digiknipse. Wird also mal Zeit.

Weil es den beschaulichsten Ausblick bietet die am einfachsten freizuräumende Fensterbank hat, habe ich den Blick aus unserem Badezimmerfenster ausgewählt, abgelichtet in drei verschiedenen Zoom-Einstellungen.
Und here we are:

Fenster1

Fenster2

Fenster3

Hinter den auf den Bildern erkennbaren Häusern und noch 20 bis 30 weiteren liegen dann Nord-Ostsee-Kanal und Kieler Förde. Vom Arbeitszimmer aus – ein Fenster weiter nach rechts – kann man gelegentlich sehr große Schiffe die Förde entlangschippern sehen. Also den oberen Teil der Schiffe und auch nur dann, wenn sie wirklich groß sind.

Weiter werfe ich das Fenster-auf-Stöckchen an Frau Ansku, La Belle, Aristokitten und Svenja. Zeigt uns, was ihr sehr, wenn ihr aus dem Fenster schaut!

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Die Engel und ich ließen es zunächst ganz gemütlich angehen. Am Samstag gab es erstmal eine schöne Tasse Tee

Engel1

Tee mit Schiller

danach halfen die Engel beim Einkaufen.

Engel2

himmlische Einkaufshilfe

Schließlich wollten noch massenhaft Frikadellen und Nudelsalat für die Party von Freunden am Abend zubereitet werden – da blieben die Engel jedoch lieber zuhause, sie wollte ihre Kräfte für die kommenden Tage aufsparen.

Heute schließlich ging es hinaus. Die Engel machten sich auf den Weg und erkundeten zunächst das Kieler Ostufer und die Schwentinemündung.

Hier genießen die beiden den Blick über die Förde vom Fähranleger Dietrichsdorf aus…

Engel3

im Hintergrund: der Seefischmarkt

…und erhaschen auf einer Bank an selbigem Anleger ein paar der heute eher seltenen Sonnenstrahlen.

Engel4

seltene Oktobersonne

Weiter ging es die Schwentine hoch. Die zahllosen kleinen Segelschiffchen, die hier ihre Liegeplätze haben, übten durchaus einen gewissen Reiz auf die Engel aus.

Engel5

Sieh nur! So viele Schiffchen!

Engel6

Wie wärs mit dem hier? - Hallo Enten!

Engel7

Oder lieber das da drüben?

Schließlich aber entschieden die zwei sich doch dagegen, ein Schiff zu kapern – wer möchte bei den derzeitigen Außentemperaturen schon über Bord gehen und in der kalten Ostsee baden? – und erkundeten lieber die unter Denkmalschutz stehende alte Schwentinebrücke, die im vergangenen Jahr langwierig und aufwendig restauriert wurde.

Hier zunächste der Blick auf die Brücke vom Ufer aus:

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alte Schwentinebrücke mit Linie 11

Dann ging es weiter auf die Brücke:

Engel9

Auf der Brücke

Und dann wollten die Engel unbedingt noch wissen, wie es unter der Brücke aussieht – und ich ließ mich natürlich breitschlagen und kraxelte mit den beiden auch noch dort unten herum:

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under the bridge

Aber natürlich müssen die Engel heute Nacht nicht unter der Brücke schlafen sondern ruhen längst erschöpft auf unserer Gästecouch – und träumen von den aufregenden Dingen, die ihnen hier in Kiel womöglich noch bevorstehen.

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Fundstück

Da hat sich aber einer verlaufen!

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Ein Berliner Ampelmännchen ...

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... rennt über die Kieler Förde.

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Herbstanfang

Es ist ja kaum zu glauben, wieviele knipsenswerte Dinge mir in der einen Woche ohne Kamera in der Tasche über den Weg liefen. Aber nun ist meine liebe kleine Digiknipse wieder da und weil das so ist, musste ich sie direkt auch ein bißchen spazierentragen. Das das Wetter sich just in dem Moment, in dem ich das Haus verließ, rapide verschlechterte, davon lassen wir uns ja mal gar nicht abschrecken.

Hier also ein paar leicht verregnete/vernebelte Bilder vom beginnenden Herbst an der Förde:

moewmoew

Zufallstreffer - Möwe im Flug

P1020308

Frachter kämpft sich durch Wind und Wetter

Und – heute entdeckt: Mein Sitzplatz bei der Windjammerparade nächstes Jahr zur Kieler Woche!

P1020310

Sitzplatz mitten in der Förde

Da wurde das Wetter schon wieder etwas besser. So ist das oft hier an der Küste – es kommt schnell, es ist auch schnell wieder weg.

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