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Posts Tagged ‘Vorfreude’

Bald schon ist wieder Fußball-WM, genauer gesagt, die Fußball-WM der Frauen. Und ganz allmählich werden hier und da bereits Vorfreude und WM-Fieber spür- und greifbar. Auch hier bei uns. Zwar haben wir keine Tickets für eines der Spiele, jedoch wohnen wir immerhin an einem der Spielorte und gedenken, uns auf den Straßen unseren Teil Atmo und geile WM-Stimmung einzufangen. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja kurzfristig doch noch mit Tickets.
Eine Neuigkeit, die die WM-Vorfreude quasi ins unfassbare ansteigen lässt, erfuhr ich vorhin bei Frau Bioschokolade: Das unfassbar kompetenzfreie WM-Tagebuch – das letzten Sommer bei der WM in Südafrika so unglaublich viel Spaß gemacht hat  – geht auch zur Fußball-WM der Frauen wieder auf Sendung! Das ist genial, das ist Kult!
Fußballfans: Lesen! Ihr werdet es lieben und dabei vor Lachen vom Stuhl kippen.
Fußball-Nicht-Fans: Lesen! Ihr werdet vor Lachen vom Stuhl kippen und dabei zum Fußballfan werden!
Ein kleiner Wehmutstropfen trübt jedoch die Vorfreude. Wurde mir doch vorhin klar, das bei einer Frauen-WM vermutlich der schicke Herr Löw gar nicht in seinen taillierten weißen Hemden am Spielfeldrand stehen wird. Och menno!

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Klar gibt es, neben aller Trauer, aus dieser schönen Stadt, dieser wundervollen Gegend wegziehen zu müssen, auch einige Dinge, auf die ich mich freue, wenn der Umzug erstmal abgewickelt ist. Kleinigkeiten hauptsächlich.
Als da wären:
Die Tatsache, das die Autofabrikstadt als die “italienischste Stadt Deutschlands” gehandelt wird. Was dazu führt, das es dort – im Gegesatz zu hier, sorry Kiel! – anständige, gute italienische Pizza gibt. (Bereits erprobt.) Außerdem hoffe ich auf ein paar schöne italienische Lebensmittelgeschäfte mit richtig gutem Olivenöl und schönen Gemüsesorten, die über das Standardangebot normaler Supermärkte hinausgehen.
Die Biogemüsekiste, die wir dort abonnieren werden. Sicherlich gibt es soetwas auch hier, jedoch kam ich erst zu einer Zeit auf die Idee, als klar war, das wir in absehbarer Zeit hier wegziehen werden. Und zu eienr Zeit, als unser Haushalt die allermeiste Zeit nur ein Einpersonenhaushalt war. Da lohnt sich das ja nicht so wirklich. Aber bald!
Der Biosupermarkt, der in fußläufiger Entfernung zu unserer Wohnung liegt.
Das eine Zimmer mehr, das unsere neue Wohnung hat. Kein Kombiniertes Arbeits-Schrägstrich-Gästezimmer mehr, für das ich Besucher Wochen im Vorraus anmelden muss, damit das Zimmer halbwegs begehbar wird und ich vorher nochmal durchwischen kann. Sondern ein Arbeitszimmer. Und ein Gästezimmer. Und außerdem mein Zimmer.
Die Möglichkeit durch das etwas mehr an Platz vielleicht auch das ein oder andere Stück aus dem Haus meiner Mutter in unser Zuhause integrieren zu können.
Und neben allen Kleinigkeiten natürlich die eine wunderbare große, allerwichtigste Sache: Das die Zeit der Fernbeziehung dann vorbei ist, das ich meinen Liebsten dann, bis auf die Zeiten, da er geschäftlich in der Welt umherreist, dann endlich wieder täglich bei mir haben werde. Wieder Abend für Abend beim Einschlafen seinem Atemzügen zu lauschen, für uns beide statt nur für mich allein kochen zu können, einfach, ihn endlich wieder um mich zu wissen.

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Yeah!
Der Mann muss nächstes Jahr zu einer Tagung nach Neuseeland. Der Ärmste! Da komm ich zu seiner Unterstützung doch mal ganz spontan mit. Hobbits und Kiwis besuchen und so.

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Heute, als ich mittags mit dem Bus aus der Innenstadt zurück in den Stadtteil jenseits des Kanals fuhr, der Bus die Hochbrücke erklomm und ich von dort oben die tägliche Fähre nach Oslo die Förde entlangschnaufen sah, da fragte ich mich kurz, ob dort an Bord wohl der ein oder andere unterwegs zum Eurovision Song Contest ist.
Zu gern würde ich auch einmal mit diesem Schiff fahren. Nicht unbedingt zum Song Contest, wobei das schon durchaus witzig wäre, einfach nur einmal mit diesem Schiff hinauf nach Oslo fahren und dort vielleicht ein paar Tage oder auch ein paar Tage mehr verbringen. Ein Traum, vielleicht.
Aber immerhin, in wenigen Tagen erwarte auch ich Gäste aus Oslo. Keine Ahnung, ob die mit der Fähre hierher anreisen werden, ich vermute eher nicht. Verabredet sind sie mit mir und Schwester S. in der Ostseehalle. Am Dienstagabend. Ich freu mich schon!

Da werden Jugenderinnerungen wach!

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Heute haben sie ihn dann herausgegeben, die Damen von der Poststelle:

Aus dem dunklen Hinterzimmer der Poststelle befreit!

Nun noch ein kleines bißchen die Vorfreude auskosten, bevor ich ihm dann leidenschaftlich die glänzende Plastikfolie vom Leib reiße und lustvoll die erste Seite aufschlage…

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Ausgerechnet an dem Tag, an dem ich in der benachbarten Großstadt von einem Arzttermin zum anderen renne, kommt eine Postsendung an. Bei meiner Heimkehr erwartet mich der gelbe Zettel im Briefkasten: abzuholen am nächsten Werktag ab 8:00 Uhr in der Poststelle des Kleinstsupermarktes in der Nachbarschaft.
Ich schaue auf die Uhr: Der Tag ist fast rum. Ich überlege: Ok, da steht ab morgen früh, aber vielleicht ist es inzwischen trotzdem schon dort, der Paketmensch ist doch bestimmt schon durch mit seiner Runde.
Ich schaue nochmal auf die Uhr: kurz vor 18 Uhr. Hm. Der Supermarkt hat zwar bis 20 Uhr auf, die Poststelle aber klappt um 18 Uhr die Läden zu. Trotzdem schnell versuchen? Dann los. Muss sowieso noch was besorgen.
Im Kleinstsupermarkt eingetroffen haben die beiden Damen hinter dem Postschalter ihr Absperrband schon zugemacht, stehen aber noch hinter dem Schalter und sortieren diverse Papiere. Kann man ja schnell mal freundlich nachfragen.
Aber leider… Zwar sind die Paketsendungen von heute durchaus schon im Laden angekommen und liegen im Hinterzimmer. Jedoch: Die Systeme sind schon runtergefahren und sie müssten die Sendung ja auch ausbuchen und das geht nun nicht mehr.
So ein Elend!

Was drin ist in dem Päckchen? Aller Wahrscheinlichkeit nach der neue Brunetti. Die einzigen Bücher überhaupt, bei denen ich nicht die Geduld habe, auf die Taschenbuchausgabe zu warten und immer direkt zum Erscheinungstermin zuschlage.
Tja. Vorfreude ist doch die schönste Freude.

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Angekommen ist hier heute vormittag ein geheimnisvolles kleines Päckchen von einer sehr lieben Bloggerin aus dem Süden der Republik.
Unsere derzeitige Zustellerin – ich bin inzwischen ziemlich sicher, dass die niemals angekommene Amerika-Postkarte nicht nicht ihr zuzurechnen ist – weiß schon, das ich derzeit nicht ganz so schnell auf den Beinen bin und lässt netterweise nach dem Klingeln einige Augenblicke des Wartens verstreichen, so das ich das Päckchen nicht bei den Nachbarn oder der örtlichen Postfiliale abholen muss, sondern es direkt an der Wohnungstür entgegennehmen konnte.
Nun bin ich zwar schon sehr gespannt, was wohl drin ist in dem Päckchen, aber….ich mache es nicht auf. Jetzt noch nicht. Denn so habe ich nachher, wenn ich mich von der Krankengymnastik durch Eis und Schnee wieder zurück nachhause schleppe, etwas, worauf ich mich freuen kann. Juhuu!

(mehr…)

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