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Mit ‘Wahnwitz und Irrsinn’ getaggte Artikel

Neulich erhielt ich eine Mail, in der ganz unten, unter dem eigentlichen Text der Mail und der darunterstehenden Firmensignatur sich auch noch diese Sätze fanden:
“Sollten Sie diese e-mail irrtuemlich erhalten haben, ist Ihnen eine Kenntnisnahme des Inhalts, eine Vervielfaeltigung oder Weitergabe der e-mail ausdruecklich untersagt. Bitte benachrichtigen Sie uns und vernichten Sie die empfangene e-mail. Vielen Dank.”
Aha, ok. “ist Ihnen eine Kenntnisnahme des Inhalts (…) ausdruecklich untersagt.” Ich muss die Mail, die mir möglicherweise irrtümlich gesendet worden ist, erst einmal bis ganz unten durchlesen, um zu erfahren, das ich ihren Inhalt bitte sehr nicht zur Kenntnis zu nehmen habe. Das ist ja lustig. Wie mache ich das denn? Den Absender über die fälschliche Zustellung informieren und dabei um die Zusendung eines guten Gedächtnislöschers bitten? Kommen dann die MiB vorbei und blitzdingsen mich?
Oder so: “Hallo, also ich habe da eine Mail von Ihnen bekommen, die gar nicht für mich bestimmt war, da stand drunter, das ich sie in dem Fall benachrichtigen soll. Aber die Mail hab ich natürlich nicht gelesen, ganz ehrlich. War ja nicht für mich.” ?

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Bald schon ist wieder Fußball-WM, genauer gesagt, die Fußball-WM der Frauen. Und ganz allmählich werden hier und da bereits Vorfreude und WM-Fieber spür- und greifbar. Auch hier bei uns. Zwar haben wir keine Tickets für eines der Spiele, jedoch wohnen wir immerhin an einem der Spielorte und gedenken, uns auf den Straßen unseren Teil Atmo und geile WM-Stimmung einzufangen. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja kurzfristig doch noch mit Tickets.
Eine Neuigkeit, die die WM-Vorfreude quasi ins unfassbare ansteigen lässt, erfuhr ich vorhin bei Frau Bioschokolade: Das unfassbar kompetenzfreie WM-Tagebuch – das letzten Sommer bei der WM in Südafrika so unglaublich viel Spaß gemacht hat  – geht auch zur Fußball-WM der Frauen wieder auf Sendung! Das ist genial, das ist Kult!
Fußballfans: Lesen! Ihr werdet es lieben und dabei vor Lachen vom Stuhl kippen.
Fußball-Nicht-Fans: Lesen! Ihr werdet vor Lachen vom Stuhl kippen und dabei zum Fußballfan werden!
Ein kleiner Wehmutstropfen trübt jedoch die Vorfreude. Wurde mir doch vorhin klar, das bei einer Frauen-WM vermutlich der schicke Herr Löw gar nicht in seinen taillierten weißen Hemden am Spielfeldrand stehen wird. Och menno!

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Große Zeiten erleben wir dieser Tage, im Netz tobt La Revolucion! Weil auch ich daran teilhaben, nein, ein Teil davon sein möchte, habe ich mich nach jahrelangem Sträuben nun doch auf Feisbuuk angemeldet, um dort Mitglied in zahllosen “wir wollen … zurück!”-Gruppen werden zu können. Nur so wird Geschichte gemacht.
Und was ich nicht alles zurückwill! Graf Zahl. Den Dodo. Bayern München in der zweiten Liga. Meinen Teddy. MilliVanilli. Und natürlich Gutenberg. Den echten, den einzig wahren. Den mit nur einem T. Denn der andere ist ja schließlich nur ein billiges Plagiat.

Nicht auf Feisbuuk aber auch wunderhübsch:
http://wirwollenirgendwenzurueck.tumblr.com/

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Komm kuscheln!

Damit das hier nicht zum Politblog verkommt, hier mal wieder was anderes.
Auch an meinem neuen Wohnort gehe ich ja bekanntermaßen mit offenen Augen durch die Gegend, tja, und dann und wann springt einem dabei halt auch etwas förmlich ins Auge.
Heute also wieder einmal unterwegs im Dienste der Puscheligkeit:

Neuer Lack - echt kuschelig!

Schon ein paar Mal dran vorbeigekommen, heute endlich mal die Möglichkeit zum fotoknipsen gehabt. Hach, was mir da jedesmal an Werbeslogans einfällt! Ich könnte dem Eigentümer die Namensrechte günstig abkaufen und ein landesweit florierendes Unternehmen aufziehen… *träum*

Neue Farbe für Ihren Wagen – so sanft wie kuschlig

Gönnen Sie Ihrem Fahrzeug ein bißchen Kuscheln

Ideen? :D

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Damals im Frühjahr, als mich die quälende, nervige Wohnungssuche anfing, so richtig zu nerven, da jammerte ich natürlich nicht nur hier im Blog, sondern auch im Bekanntenkreis gelegentlich über das ziemlich unbefriedigende Wohnungsangebot in der Autofabrikstadt. Unter anderem auch über diese eine Art Wohnungen, bei denen man durch die Wohnungstüre gleich direkt das Wohnzimmer betritt, denn das wollte mir ja so gar nicht in den Kopf, wer sich nur so einen überaus unpraktischen Blödsinn ausdenkt.
Eine Freundin meinte dazu spontan: “Hey, das ist ja genau wie bei Friends, da steht man auch direkt im Wohnzimmer.”
Stimmt, dachte ich. Und war amüsiert ob des Zufalls, da ich mir zu der Zeit meine einsamen Abende damit vertrieb, genau diese Serie nach und nach in ihren sämtlichen zehn Staffeln durchzuarbeiten.
Das mir das nicht aufgefallen ist! Stimmt, da ist das so, da steht man bei betreten einer Wohnung direkt in deren Wohnzimmer. Beziehungsweise in der Küche. Das ist da halt so.
Keine Ahnung, ob das bei amerikanischen Wohnungen generell so ist, oder nur bei Wohnungen, die Schauplatz von Sitcoms sind. Ich habe da drüben nur ein oder zwei Einfamilienhäuser kennengelernt und da war das nochmal ganz anders, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.
Aber mal ganz ehrlich: Diese eine Detail, das ich eigentlich völlig idiotisch und unpraktisch finde – bei einer Wohnung in Manhattan würde ich es in Kauf nehmen. Eine Wohnung in Manhattan ist schließlich eine Wohnung in Manhatten. Egal, was hinter der Wohnungstür kommt.
Die Friends-Wohnung würde ich also ungeachtet ihrer diversen Konstruktionsfehler wie zum Beispiel die fehlende Balkontür dennoch nehmen. Genauso, wie ich auch jederzeit in das Haus von Lorelai Gilmore in Stars Hollow einziehen würde. Lieber nach dem Umbau in der sechsten Staffel, aber auch vor dem Umbau ist es schon sehr hübsch, finde ich. Nur die Küche, die müsste dann doch mal neu gemacht werden, ich kann schließlich anders als die Gilmore Girls noch ein bißchen mehr als Kaffee kochen und Essen beim Lieferservice ordern. Ebenfalls nicht ausschlagen würde ich auch einen Umzug ins Haus der Familie Sheffield aus The Nanny. Mit der großzügigen, im Schachbrettmuster gekachelten Souterrain-Küche und natürlich inklusive Butler.
Das Haus von Meredith Grey in Grey’s Anatomy hingegen spricht mich so gar nicht an. Das ist irgendwie so total Siebziger. *grusel* Könnte man allerdings auch was draus machen.

Und weil ich gerade so ein bißchen am rumspinnen und natürlich auch sehr neugierig bin, gebe ich nun die Frage an meine Leser weiter:
In welcher Wohnung oder welchem Haus auch welcher Fernsehserie würdet ihr wohnen wollen? Und in welcher auf gar keinen Fall?
Ich bin gespannt auch eure Kommentare!

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Gerade habe ich wieder ein neues, ungebrauchtes Buch innerhalb weniger Tage zu einem alten, bereits bekannten Buch gemacht. Eines aus der Feder einer meiner liebsten Krimiautorinnen. Vor ziemlich genau zwei Jahren las ich das letzte in der Reihe, kurz danach schwappte bereits die Fortsetzung in die Buchhandlungen. Als Hardcover allerdings. Also harrte ich tapfer aus. Las andere Bücher. Las manche Bücher zum zweiten oder dritten Male (ja, das geht). Schaute immer wieder beim Onlinebuchhändler rein, ob die Taschenbuchausgabe wohl schon angeboten würde. Irgendwann tauchte diese dort auf, jedoch als “noch nicht verfügbar” gekennzeichnet. Irgendwann etwas später stand ein Erscheinungsdatum dabei: “Jetzt vorbestellen!” Und irgendwann an einem schönen Tag in der vorletzten Woche betrat ich eine örtliche Buchhandlung und es sprang mir sofort ins Auge: ein ganzes Regal deckenhoch gut befüllt mit der lang ersehnten Taschenbuchausgabe. Die wissen, wie sie mich kriegen…
Magnetisch angezogen steuerte ich zielstrebig auf das Regal zu, wählte sorgfältig eines dieser wunderbar neuen, jungfräulichen Bücher aus und zog unter Triumphgeheul zur Kasse. Es war ein guter, ein glücklicher Tag.
Ein paar Tage zögerte ich es noch hinaus, las noch ein anderes Buch zuende, kostete noch ein wenig die Vorfreude aus. Dann war es soweit und binnen weniger Tage wurde aus einem neuen Buch ein altes, bekanntes.
Und nun ist bereits der nächste Band in der Reihe angekündigt, in wenigen Tagen zu erscheinen. Wenn ich das nächste Mal in die Stadt komme, steht er vermtlich schon in den Regalen. Als Hardcover.
Und ich? Ich werde widerstehen. Und warten.
Warum das so ist? Warum kaufe ich aus Prinzip und nur von einer einzigen, winzigen Ausnahme abgesehen, immer nur Taschenbücher, aber niemals Hardcover?
Nun, ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, es hätte nichts mit dem Preis zu tun. Ich sehe es nicht ein, 20; 25 oder gar 30 Euro für etwas auszugeben, das ich mit exakt dem gleichen Inhalt auch für 10 oder weniger haben kann. Das ist ein Grund, allerdings nicht der Hauptgrund.
Der Hauptgrund ist, das ein Taschenbuch bezogen auf die Masse des Buches mehr Inhalt hat. Oder besser ausgedrückt, da der Inhalt ja gleich bleibt, das Taschenbuch hat auf den Inhalt bezogen weniger Masse. Es ist nicht so breit und klobig und nimmt im Verhältnis zur Menge der darin abgedruckten Buchstaben weniger Platz im Regal weg. Es ist handlicher, kompakter. Es ist pur, es hat mehr Text je Buch, es hat keinen klotzigen, unnötig dicken Einband um sich herum.
Das ist der Grund. Der Grund, warum ich Taschenbücher lieber mag. Soviel lieber, das ich nicht nur bei selbstgekauften Büchern ausharre und und tapfer auf die Taschenbuchausgabe warte, sondern auch bei geschenkt zu bekommenden Büchern darum bitte, doch das Taschenbuch zu nehmen. (Außerdem würde das sonst im Regal doof aussehen, so mittendrin zwischen all den Taschenbüchern.)

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Man kommt ja zu nichts, oder manchmal juckt es einem auch einfach nicht so sehr in den Fingern, dies oder das zu bloggen. Aber da ich mich in der langen und zermürbenden Suchphase dann und wann hier ausgemährt habe, nun also auch dies:
Es war eine reichlich schwere Geburt , aber wir haben inzwischen eine Wohnung in der Autofabrikstadt, und das schon seit einigen Wochen. Einzug allerdings erst Mitte Dezember, naja, das kriegen wir jetzt auch noch hin. Es ist nicht die absolute Traumwohnung, aber sicherlich das beste, das wir dort zu diesem Zeitpunkt, in der passenden Größe und in einem der gewünschten Stadtteile bekommen konnten. Soweit das.
Und da das nun sicher ist, haben wir unsere wunderschöne Wohung in Kiel natürlich auch schon gekündigt, unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist zum passenden Termin. Nachmieterfragen können uns also im Prinzip egal sein, kurz nach dem Umzug sind wir so oder so raus aus dem Vertrag.
Und trotzdem…
Vor zwei Tagen, gerade mal einen Tag, nachdem ich dort unsere Telefonnummer zwecks Terminvereinbarung hinterlassen hatte, rief die mit der Weitervermietung beauftragte Firma an, sie hätten einen Interessenten, wann sie zur Besichtigung vorbeikommen dürften? Huch, so schnell!?
Heute Nachmittag ist es also schon soweit.
Und obwohl es mir eigentlich piepegal sein könnte, was hier nach Ablauf unserer Kündigungszeit weiter passiert, bin ich neugierig, ganz extrem neugierig, wer da kommt und Interesse an “meiner” Wohnung hat. Und bin aufs höchste gespannt, wie derjenige diese wunderbare Wohnung finden wird, die wir niemals hergeben würden, wenn es nicht von hier für den Liebsten ein bißchen sehr weit zur Arbeit wäre.
Und wer auch immer da kommt, er sollte es ja nicht wagen, auch nur irgendetwas an dieser Wohnung auszusetzen, irgendetwas zu meckern zu finden. Denn irgendwie hänge ich so sehr an dieser Wohnung, fühle mich so damit verbunden, auch wenn ich mich mittlerweile damit abgefunden habe, das wir hier ausziehen werden, das ich fürchte, ich werde jede kleine Kritik daran als persönliche Beleidigung auffassen.
Also lieber potentieller Nachmieter, wag dich ja nicht, diese Wohnung irgendwas anderes als einfach nur toll zu finden! Du kannst dich wirklich äußerst glücklich schätzen, das diese Wohnung gerade frei wird und das du auch nur die Möglichkeit hast, hier einziehen zu dürfen, also denk nicht mal dran, hier irgendwas zu meckern zu finden! So!

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…wirklich, sehr, sehr gern nehme ich nach einer ca. sechsstündigen Zugfahrt im Bus nachhause mein komplettes Gepäck auf den Schoß, um den Platz neben mir für Sie frei zu  machen. Echt, kein Problem, gern geschehen!

Allerdings frage ich mich schon, warum es nicht einfach einer der zahllosen anderen freien Plätze im Bus hätte sein dürfen.

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Beim großen Kuchenbüffet verschmähte ein kleiner Junge meine Zimtschnecken, weil sie nicht die richtige Nationalität hatten.
Der Junge, ein reizender blonder Knabe von vielleicht sechs Jahren, stand vor dem großen Tisch und betrachtete ein Weilchen sehr inniglich die Zimtschnecken, die da auf ihrem Tablett zwischen all den anderen Kuchen, Muffins und Brownies standen. Dann schaute er auf, sah mich an, deutete auf die Schnecken und fragte: “Sind das schwedische?”
Nun ja. Ich erklärte ihm ganz freundlich und pädagogisch, das diese Zimtschnecken nicht schwedisch seien, weil sie nämlich von mir gemacht und ich eben nunmal nicht schwedisch sei. Das sie aber sicherlich mindestens genausogut schmeckten.*
Der Knabe schaute mich einen Moment sehr zweifelnd an und zog von dannen. Ohne Zimtschnecke. Weil es keine schwedischen waren. Pöh!

*(Und das ist keine Einbildung meinerseits, tatsächlich werden mir die Dinger auf allen Events, auf denen ich damit auftauche, aus den Händen gerissen und es gibt niemals irgendwelche Reste, die ich mit nachhause nehmen kann. Worüber der Liebste heute morgen wieder mal sehr enttäuscht war…)

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Blognachbarin Feronia wünscht sich zur Bewältigung von Einschlafschwierigkeiten Bilder von dicken schlafenden Tieren – leider zwei Tage zu spät, denn am Sonntag wäre mir im Wildpark zu Raisdorf wohl so manch wohlgenährtes, in der Nachmittagssonne dösendes Exemplar vor die Linse gekommen. Da Frau Zimtapfel aber selten irgendwelche Mühen scheut, um die Wünsche ihrer Mitblogger zu erfüllen, begab ich mich also in der dicksten Mittagshitze des heutigen Tages, nein, nicht nach Raisdorf, das wäre ohne Auto denn doch etwas weit, aber immerhin zum kleinen Wildgehege auf der anderen Seite der Hochbrücke.

Ein Schild noch vor dem eigentlichen Parkeingang versprach Großes:

Dicke schlafende Hochlandrinder anywhere?

Aber leider – weit und breit kein Schottisches Hochlandrind zu sehen. Weder wach noch schlafend, weder dick noch dünn.

Weiter ging es ins Wildgehege hinein, hier war es immerhin angenehm schattig. Doch auch hier – gähnende Leere, vereinsamte Tiergehege. Fast glaubte ich schon, alle Insassen des Wildgeheges weilten gemeinsam in der Sommerfrische auf den Nördlichen Hebriden. Alle, bis auf dieses einsam in der Mittagssonne grasende Reh, das offenbar den Flieger verpasst hatte und allein hierbleiben musste:

Einsam weil Urlaubsflug verpasst

Doch dann, nach einer Weile ziellosen Umherstreifens in einem Wildgehege fast ohne Tiere, sah ich sie – eine Wildschweinfamilie! Durchaus wohlgenährt und definitiv schlafend. Voilá:

Mission accomplished!

Dicke schlafende Wildschweine! Ziel erfüllt!

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